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“Don’t wait to buy real estate, buy real estate and wait.”. Klar ist, dass ich mit meinem Einkommen aus nichtselbständiger Tätigkeit und mit meinen Wertpapierinvestments alleine das Ziel nicht erreichen kann, mit 35 Millionär zu sein. Daher sind weitere Einkommensquellen vonnöten, zu denen auch Immobilien gehören- ein Gebiet, auf dem ich bisher gar keine Erfahrung als Eigentümer besitze. Eine günstige Möglichkeit, an Immobilien zu gelangen, sind Zwangsversteigerungen. Im Kalenderjahr 2006 wurden in Deutschland 60.000 Objekte mit einem Gesamtverkehrswert von 12,6 Milliarden Euro versteigert, Tendenz steigend. Auch ich habe die Absicht, auf diesem Gebiet ein Schnäppchen zu schlagen und bin sehr auf das Ergebnis gespannt. Generelle Informationen zu Zwangsversteigerungen (Termine, Objekte, etc.) bekommt man kostenpflichtig bei der UNIKA GmbH, eine weitere Informationsquelle ist aber auch die kostenfreie Internetadresse www.zvg.com. Dort habe ich mein Zielobjekt gefunden. Zum generellen Verfahren von Zwangsversteigerungen: Es wird zunächst ein unabhängiges Gutachten des Objekts erstellt, in dem der Verkehrswert festgelegt wird. Unter www.zvg.com hat man die Möglichkeit, sich dieses Gutachten für einen Preis von 25 EUR herunterzuladen. In einer 30-minütigen Bietphase wird das Objekt unter Anwesenheit der Richter sowie der Gläubiger (Bank) versteigert. Das Mindestgebot muss zunächst 5/10 des Verkehrswerts erreichen, damit der Zuschlag nicht von Amts wegen versagt wird. Liegt der Wert unter 7/10 können die betroffenen Gläubiger (Bank) den Zuschlag versagen. Zur Abgabe eines Gebots müssen 10% des Verkehrswerts in Bar oder LZB-Scheck geliefert werden. Achtung: Die Barzahlungsform wird nach und nach nicht mehr akzeptiert, also entsprechende Vorlaufzeit für die Austellung eines LZB-Schecks einplanen! Jetzt ist die Frage, wie hoch mein Gebot sein soll. Um die Vorteilhaftigkeit der Investition zu berechnen, habe ich mich für den IRR (Internal Rate of Return, dt. interner Zinsfuß) entschieden. Für weitere Informationen zur Berechnung empfehle ich das Buch Kobelt/Schulte: Finanzmathematik. Die Kostenkalkulation habe ich unter folgenden Prämissen durchgeführt:
Zunächst die Kalkulation der Anschaffungskosten:
Im Fall einer Vermietung entstehen die folgenden Jahresüberschüsse:
Der Verkaufserlös wird, je nach Abhängigkeit der Nutzungsdauer einmal mit Spekulationssteuer angenommen und ein weiteres Mal ohne:
In der Kalkulation des IRR habe ich mit 3 unterschiedlichen Nutzungsdauern gerechnet:
Die Wahl hängt letztendlich vom Zustand des Objekts ab und ich werde mir 3 Monate nach Zuschlag Zeit geben, um die Optionen zu evaluieren.
Das Szenario 1 ist also mit Abstand am vorteilhaftesten- die Renovierung und sofortiger Weiterverkauf zu einem höheren Preis. Klar ist für mich jetzt, dass ich nicht oder nur minimal über den Verkehrswert hinausgehe, damit sich die Investition rentiert und ggf. Risiken noch aufgefangen werden können. Ein Update zum Ergebnis der Zwangsversteigerung gibt’s demnächst hier! |
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2 Reaktionen zu “Bevorstehende Zwangsversteigerung”Einen Kommentar schreiben |
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Am 15. Februar 2007 um 18:11 Uhr
Da der Jahresüberschuss höher ist als der Jahresrohertrag würde ich den Goldesel nicht verkaufen. Da Du mit 100 % Fremdkapital rechnest, musst Du nur 250 von den Dingern gleichzeitig machen und hast nach einem Jahr die Million.
Nee, die Rechnung stimmt hinten und vorn nicht. Tu´s nicht.
Am 8. August 2008 um 09:47 Uhr
Interessant wäre auch die Auktion von insgesamt 204 Immobilien zum Auktionslimit von rund 2,7 Millionen Euro (Summe der Mindestgebote) werden bei den Herbst- und Sonderauktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG (SGA) versteigert.
Am ersten Versteigerungstag – am Samstag, den 30. August – kommen im Rathaus Plauen vor allem Immobilien aus dem Vogtland, Westsachsen und aus den alten Bundesländern unter den Hammer. Am Dienstag, den 2. September, finden die Auktionen im Dresdner Hygienemuseum mit der Versteigerung von Objekten aus der Region Dresden, Chemnitz, dem Erzgebirge und Brandenburg ihre Fortsetzung. Am Samstag, den 6. September, kommen während einer Sonderauktion auf der Messe „IMMOBIL 2008“ in Halle weitere 74 Immobilien, größtenteils Häuser und Grundstücke aus Sachsen-Anhalt, den Raum Leipzig und aus Thüringen zum Aufruf. Aber auch Schlösser und Villen stehen auf der Auktionsliste.