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Eigentlich gibt es nur zwei Wege zu Reichtum: Die Ausgaben verringern oder das Einkommen erhöhen. Beide Wege bieten die Möglichkeit, mehr zu sparen. In diesem Beitrag geht’s um das erste Thema: die Ausgaben. Bei jedem Monatsabschluss ist es mir immer wieder aufgefallen: Meine Ausgaben sind viel zu hoch. Darum jetzt endlich die angekündigte Sparoffensive, mit denen ich meine Ausgaben drücken will. Erster Ansatz ist ein Blick auf die Ausgabenkategorien. Da ich meine Ausgaben bis auf den Pfennig genau aufgezeichnet habe, konnte ich mal genüßlich einen Blick auf die Tortendiagramme werfen. Ich würde das ja gerne hier veröffentlichen, aber in einigen Ausgabenkategorien sind so horrende Beträge aufgelaufen, dass mir die Peinlichkeit darüber eine Veröffentlichung versagt. Bei der Kostenreduktion habe ich Fixkosten und variable Kosten gestrichen, auf die ich gut verzichten kann. Den größten Beitrag leistet wohl mein Umzug, durch den Fahrtkosten und Mietkosten signifikant reduziert werden. Der Umzug bedeutet natürlich für diesen Monat hohe Einmalaufwendungen für den Umzug selbst und für notwendige Neuanschaffungen. Diese bestreite ich durch das Auflösen der Rückstellung vom April (1.000 EUR). Das Ergebnis sieht jetzt so aus:
Die monatlichen Einsparungen betragen etwa 350 Euro. Die restlichen Ausgaben kann bzw. will ich nicht reduzieren, wie z.B. Spenden (160 Euro), Ausgaben für Computer und Peripherie (ca. 200 Euro im Monat) oder Weiterbildung (ca. 200 Euro). Die beiden letzteren dienen letztlich dem Erhalt meiner Verdienstmöglichkeiten. Nun hatte ich eine Weile schon groß angekündigt, dass ich meine Ausgaben locker unter die 2.000 Euro-Grenze drücken könnte, aber nun muss ich feststellen, dass mir das nicht ganz möglich war. Meine monatlichen Ausgaben (inkl. Krankenversicherung) liegen durchschnittlich bei 2.500 Euro, d.h. ich komme auf ca. 2.200 Euro.Immernoch zuviel! Also muss ich mich demnächst wohl man ransetzen und etwas einführen, was ich bisher geschickt umgangen habe: Budgeting. Ein Budgetplan, gegen den ich meine Ausgaben laufen lassen kann. Ich möchte nicht zuviel versprechen, aber unter die 2.000 Euro Grenze will ich auf jeden Fall kommen. Diese Grenze muss ich sogar unterschreiten, um ein Projekt angehen zu können, dass ich sehr bald in Angriff nehme. Es handelt sich dabei um ein Projekt, dass mir ein regelmäßiges passives Einkommen generieren soll und gleichzeitig einen substanziellen Beitrag zu meinem Nettowert leisten soll.
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8 Reaktionen zu “Sparoffensive”Einen Kommentar schreiben |
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Am 28. Juni 2007 um 12:37 Uhr
Hallo, ich finde es toll, dass Du den Betrag für Spenden nicht reduziert hast, viele setzen beim Sparen leider gerade dort an. Ich bin überzeugt, dass sich Spenden für gute Zwecke mehr als nur zurückzahlen werden.
Was ich mir nochmal überlegen würde, ist die Putzfrau: Mit der Zeit, die Du sparen kannst, solltest Du in der Lage sein, mehr Einkommen zu produzieren, als die Putzfrau kostet. Zudem kann deine Putzfrau ein zusätzliches Einkommen erzielen, das sie nicht mehr hat, wenn Du selbst putzt.
Schau dir doch mal meine Spartipps an, vielleicht ist etwas für dich dabei. Mit dem Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter z.B. kannst Du jeden Monat ohne Aufwand Geld sparen (sozusagen passives Sparen im Vergleich zu aktiven Sparen wie selbst Putzen).
Am 28. Juni 2007 um 17:25 Uhr
Vor prepaid Stromverträgen rate ich dringend ab, es sei denn, Du bist Hellseher über Deinen Verbrauch. Wichtig ist bei Stromanbieterwechsel auch, einen Anbieter zu nehmen der wirtschaftlich solide da steht, d.h. nicht pleite geht, sonst zahlst Du womöglich am Ende doppelt. In Deinem Fall (HH laut denic) wäre ePrimo sinnvoll. ePrimo gehört zu ÜWG, und die gibt es schon einige Jahre.
Ein weiterer Spartipp ist Fernseher, Drucker, Computer etc nachts ausschalten. Im Badezimmer und Flur Energiesparlampen installieren. Beim Telefonieren immer vorher erst auf http://www.teltarif.de schauen. Bei Leuten mit Handy-Nr immer fragen ob sie auch im Festnetz zu erreichen sind (Gespräche zum Handy kosten ca. das zehnfache!)
Ein weiterer Spartipp ist ein Impressum, es “spart” nämlich die Abmahnungen. Da Du google Anzeigen hast, bist Du nicht mehr “rein privat”.
Mach Dich aber nicht verrückt. Lebensqualität ist wichtig. Trink den Latte :-)
Am 28. Juni 2007 um 18:37 Uhr
Den Stromvertrag würde ich auch nicht so schnell wechseln. Das sind knapp 30 Euro im Monat. Aber eine Steckerleiste zum Ausschalten könnte man in Erwägung ziehen. Die Idee des passiven Sparens finde ich ganz gut :) Das bietet vielleicht noch irgendwo anders Ansätze.
Das mit dem Impressum habe ich schon geahnt. Ich hab’s aber bisher vermieden. Ich weiß, man kann’s bei der Denic nachsehen, aber den gleichgestellten Arbeitskollegen gegenüber wollte ich eigentlich anonym bleiben. Wer macht denn diese Abmahnung? Und wieviel kosten die? Dennoch, das Impressum folgt dann wohl oder über, aber mit.
Am 28. Juni 2007 um 18:44 Uhr
30 Euro im Monat – das sind ja 360 Euro im Jahr! Die Steckerleiste spart Dir nicht so viel. Hier gehts darum, irgendwelchen Konzernen nicht unnötig Geld in den Rachen zu werfen.
Das mit den Abmahnungen kann jeder unterbeschäftigter Anwalt machen, der durch einen Freund beauftragt wird, der meint, Du hättest ein Wettbewerbsvorteil. Du kannst das Impressum natürlich auch als Grafik machen, dann taucht es in Suchergebnissen nicht auf, siehe http://www.ingo-heinemann.de/ am Ende der Seite.
Am 28. Juni 2007 um 22:56 Uhr
Zum Thema “Stromanbieter wechseln” vielleicht noch das: Stromanbieter-Wechsel: Deutsche wissen zu wenig und das: Strom wird deutlich teurer.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele diese einfache und wirkungsvolle Möglichkeit zum Geld sparen nicht nutzen und Monat für Monat Geld verschenken.
Am 1. Juli 2007 um 10:29 Uhr
Sparen ist gut ;) Ich überlege aber gerade eine Putzfrau in der neuen Wohnung anzustellen, um diese Zeit produktiver zu nutzen. Ich denke tatsächlich, dass ich in der Zeit mehr als 25€ erarbeiten kann…
Thema Impressum: Pflicht, kann ganz schnell übel und teuer werden. Mein Tipp: Als Bild einfügen und die Seite per robots.txt für Suchroboter sperren.
Thema Steckerleisten: Lohnen sich definitiv. Ist eine ganz wichtige Investition ( paar Euro für die gesamte Wohnung ), die sich ganz schnell amortisiert.
Am 1. Juli 2007 um 12:29 Uhr
Die Steckerleiste spart sicher 50-100€ im Jahr. Es ist auch ein Beitrag zum Brandschutz. (Es sei denn, die Steckerleiste ist aus China und ohne TÜV / GS Zeichen :-))
Bei der Putzfrau empfehle ich vorsorglich, es nicht “schwarz” zu machen. Du sparst nämlich den Ärger und das Bussgeld, falls sie einen Arbeitsunfall hat, oder gar abzuschieben ist.
http://www.finanztip.de/recht/sozialrecht/auslaender-schwarzarbeit-abschiebekosten.htm
Am 2. September 2007 um 17:17 Uhr
[...] schön finde ich meinen Budgeting-Erfolg (siehe Sparoffensive), der das erste Mal meine Ausgaben unter die Schwelle von €2.000 gedrückt hat. Das [...]