Ich komme gerade von einer Zwangsversteigerung und sitze jetzt im Internetcafé um ein kurzes Update zu schreiben. Ich habe die Termine in einem der letzten Beiträge angekündigt, dieses war der dritte. Objekt: Verkehrswert laut Gutachten 42.500 Euro. Erzielbarer Jahresrohertrag laut Gutachten ca. 2.500 Euro. Und ich habe mit einem Gebot von 15.000 den Euro Zuschlag bekommen! Das wären über 15% Verzinsung.
Mal sehen wie es jetzt weitergeht. Zunächst gibt es eine Frist für den Zuschlag, auslaufend am 3. Dezember. Bis dahin kann die Bank noch Einspruch einlegen, die eigentlich mind. 50% von 42.500 Euro haben wollte. Ich bin mal gespannt, wie sie taktieren- 15.000 jetzt oder Verfahren einstellen und erneuten Zwangsversteigerungstermin? Wenn ich die Bank wäre würde ich 15.000 Euro jetzt nehmen und anlegen.
Dann kommen die interessanten Fragen: Welche Kosten entstehen neben der Zwangsversteigerung? Wie komme ich an die noch nicht sichere Finanzierung? Muss ich gar meine Aktienbestände teilweise verkaufen, falls es Schwierigkeiten mit der Finanzierung gibt? Bekomme ich einen gut zahlenden Mieter? Läßt sich eine Verzinsung von 15% überhaupt erzielen? Abwarten. Jetzt freue ich mich erstmal ein bißchen.