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Heute der zweite Teil meiner Bilanz 2007: Gapanalyse bei Status Quo. Ich werde eine Planungsrechnung auf Basis einer "Status Quo"-Annahme durchführen, um meine Lücke bis zur ersten Million zu bestimmen. Im folgenden rechne ich hoch, wie sich mein Portfolio inklusive der gegenwärtigen Sparpläne bis 2014 entwickeln würde. Dabei habe ich geschätzte Renditen unterstellt:
Zusätzlich zu meinen Sparplänen ist es mir möglich, pro Monat zusätzlich 1000 Euro beiseite zu packen. Würde ich es schaffen, diese bei 12% anzulegen, kämen noch 128.937 Euro dazu. Die bis 2014 zusammengetragene Summe beträgt dann ca. 312.000 Euro. Mit so einer Summe bei 12% angelegt würde es noch weitere 10,27 Jahre dauern, bis ich mein Ziel erreicht hätte, ich wäre dann allerdings schon 45. Mein Gap ist also: 688.000 Euro
Es ist weit entfernt von realistisch, beim Status Quo diese Lücke zu schließen. Durch unrealistisch hohe Renditen kann ich natürlich die Prognose schön rechnen, aber Du hast ja gesehen, wie’s dieses Jahr um mein Portfolio stand. Eine weitere Alternative wäre, monatlich zusätzlich 5.335 Euro zu sparen und bei 12% anzulegen, um die Lücke zu schließen… Auch der Glaube, dass man als Angestellter dieses Ziel erreichen könnte, ist vollkommen daneben. Das C-Level von großen börsennotierten Unternehmen verdient vielleicht soviel, aber die Chancen, innerhalb von 7 Jahren zum C-Level aufzuschließen, sind wohl noch unrealistischer als durch hohe Renditen plötzlich doch noch zur ersten Million zu kommen. Der einzige Weg, dass noch zu schaffen, ist Leverage (zu deutsch: Hebel). Im The One Minute Millionaire zählt Mark Victor Hansen die folgenden Arten von Leverage auf:
Insbesondere der letzte Punkt zielt wieder auf die Selbständigkeit ab, die eigentlich unabdingbar ist. Alles sollte weitestgehend fremdfinanziert sein, da ich größere Vorhaben auch gar nicht aus meiner Portokasse bezahlen könnte. Dann müsste ich mein Ziel nicht ad acta legen. Und wenn ich nicht die 5335 Euro pro Monat beiseite legen kann, so wäre es anstelle von stetigen Einnahmen auch möglich, durch einen Exit (also Weiterverkauf des eigens gegründeten Unternehmens) die Lücke von 688.000 Euro zu schließen. Darum wird die Selbständigkeit als ein Punkt in Teil drei der Bilanz 2007 einfließen, in dem ich Ziele für 2008 definieren werde. Vor Weihnachten werde ich allerdings nicht mehr dazu kommen, daher wünsche ich Dir an dieser Stelle frohe Weihnachten! |
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