Steuererklärung 2007 (Prognose: +1.674 Euro)

Dieses Jahr wollte ich mich eigentlich schon in den Weihnachtstagen um die Steuererklärung kümmern, um sie so früh wie möglich beim Finanzamt einreichen zu können. Der Vorteil ist dann, dass Du Dein Geld sehr schnell zurück bekommst, da die Finanzämter im Januar noch nicht sonderlich viel zu tun haben. Aufgrund der lückenhaften unterjährigen Vorbereitung habe ich die Unterlagen aber erst heute einreichen können. Erwartete Steuererstattung: 1.674 Euro.

Nach wie vor gelten für Dich meine Tips der Steuererklärung des letzten Jahres. Es ist immer noch meine Auffassung, dass Du Deine Steuern nicht an einen Steuerberater delegieren solltest, sondern Dich einmal ernsthaft damit auseinander setzt. Am hilfreichsten ist wohl die Lektüre des Konz. So lernst Du alle Möglichkeiten kennen und kannst entsprechende Vorbereitungen treffen (Belege sammeln, etc.). Diese Kenntnisse haben mir im letzten Jahr 2.736,39 Euro gebracht und werden mir dieses Jahr 1.674 Euro bringen. Ein wirklich guter Stundenlohn für die Steuererklärung!

Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr die Anlage V für Vermietung und Verpachtung. Hier sind insbesondere folgende Punkte vorteilhaft:

  • Jährliche Abschreibungen in Höhe von 2%der Anschaffungskosten (Anschaffungskosten = Kaufpreis 15.000 € + Grunderwerbsteuer 525 € + Notar 119 €)
  • Schuldzinsenabzug bei Fremdvermietung (für 2008 ca. 732 Euro)
  • Betriebskosten (70 Euro mtl.)
  • Kosten für nicht zustande gekommene Käufe (= Gutachten für Zwangsversteigerungen)

Natürlich bringt die Immobilie nach den Abschreibungen noch immer einen positiven Überschuss. Aber das ist weitaus besser als das so häufig von Finanzberatern verkaufte Konzept "Immobilie zum Steuersparen", das vor Steuern nur Verluste bringt.

Nun zur Steuererklärung selbst. Meine "Geheimrezeptur" für eine erfolgreiche Steuererklärung ist ganz einfach:

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Vor der Steuererklärung lese ich zu relevanten Themenbereichen in meinem Konz. In QuickSteuer beginne ich dann mit dem Import der Vorjahresdaten, so dass z.B. Angaben zur Steuernummer, zu verschiedenen Einkunftsarten oder der Riester-Rente erhalten bleiben. Damit habe ich schon etwas Arbeit gespart. Fordert QuickSteuer von mir Angaben zu Einnahmen oder Ausgaben, habe ich zwei Möglichkeiten:

  1. Ich wähle in der überall verfügbaren Berechnungshilfe die Option "Belegmanager" und kann unterjährig in 2007 erfasste Belege sofort zuordnen.
  2. Bestimmte Daten, für die ich keine Belegnummer benötige, importiere ich direkt aus Quicken. Dafür gibt es schöne Suchoptionen, so dass ich z.B. gleich Angaben zur privaten PKV importieren kann.

Leider war die Pflege des Belegmanagers in 2007 sehr lückenhaft. Hätte ich alle Belege lückenlos gepflegt und abgeheftet (mein Ziel für 2008!), wäre die Steuererklärung Weihnachten fertig gewesen.

Der Sieger in einem umfangreichen Test zu Steuersoftware in der Focus Money Nr. 5 2008 war zwar nicht QuickSteuer sondern die Steuer-Spar-Erklärung 2008, aufgrund der schönen Integration von Quicken stehe ich aber zum Nicht-Testsieger.

Zum Ende dieses Beitrags fordere ich Dich auf, alles vom Staat wiederzuholen, was Du kannst:

  • Zulagen für Rieserrente & Co.
  • Beruflich veranlasste Werbungskosten
  • Sonderfreibeträge wie z.B. Kinderfreibetrag, Freibetrag für Alleinerziehende, etc.
  • Usw.

Frohes Steuersparen!

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