Endlich -2,5 Monate nach dem Zuschlagsbeschluss- fand am 06. Februar der sog. “Verteilungstermin” für die Zwangsversteigerung statt. Die Bank hat pünktlich zu diesem Termin das Geld an die Gerichtskasse überwiesen. Anwesenheitspflicht bestand zum Verteilungstermin nicht.
Erst nach dem Verteilungstermin habe ich ein Schreiben vom Notar erhalten, der eine unbeglaubigte Kopie des aktualisierten Grundbuchs enthielt. Das Ergebnis ist, dass ich nun in Abteilung I des Grundbuchs als rechtmäßiger Eigentümer eingetragen bin. In Abteilung III des Grundbuchs wurde die Grundschuld des Voreigentümers über 145.439 DM (=74.361.78 Euro!) gelöscht, und das Darlehen meiner Bank über 15.000 Euro an die erste Rangstelle eingetragen. Ein bißchen leid tut es mir schon, dass der Bauträger, Finanzberater oder wer auch immer die Voreigentümer mit einer so astronomisch hohen Kaufpreissumme über’s Ohr gehauen hat.
Vielmehr gibt es zur Eintragung nicht zu sagen. Ich warte nur noch auf die Rechnungen für Gerichtskosten, dann ist die Sache abgeschlossen. Die Höhe meines passiven Einkommens aus der Immobilie ist mir auch schon exakt bekannt (da schon erste Buchungen vorgenommen wurden). Dazu aber mehr in einer abschließenden Zusammenfassung des Immobilienkaufs. Mental stelle ich mich schon auf den nächsten Termin am 05. März ein.