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Nun ist es mal wieder Zeit, einen Kommentar über die Märkte zu geben. Anlass dafür ist eigentlich ein gestriges Gespräch mit einem Kollegen, der bei uns für die Sales verantwortlich ist. Unsere Kunden sind Großunternehmen, die jetzt zunehmend auf die Auswirkugnen der Finanzkrise und die damit einhergehenden Nachfragerückgänge reagieren. D.h. konkret, dass z.B die Autohersteller ihre Produktion drosseln bzw. Mitarbeiter Zwangspause verordnen. Desweiteren werden Einstellungsstops eingeführt und Budgets eingefroren bzw. gekürzt. Gerade der letzte Punkt, das Einfrieren von Budgets, trifft uns unmittelbar, denn Projekte lassen sich keineswegs mehr so leicht plazieren. Jetzt hat sich die Finanzkrise so weit ausgeweitet, dass wir als Kollegen und ich es unmittelbar zu spüren bekomme. Auch in den Nachrichten ist das Thema nicht zu überhören. An den Börsen regiert die Panik. Für Dich und mich als Finanzinteressierte hat sich die Krise schon lange angekündigt, nur das Ausmaß konnten wir uns nicht so ganz vorstellen. Ich habe bereits mehrere Artikel zu diesem Thema verfasst, u.a.:
Im letzteren Artikel habe ich auch die prozentuale Verteilung für die Asset Allocation in der Krise aufgeführt: 20% Aktienanteil, Bargeld und Anleihen 25%, Gold und Goldaktien 35%, Immobilien 20%. Ich habe zwar ein bißchen Gold gekauft und mein Aktienanteil hat sich auf mittlerweile unter 20% meines Gesamtvermögens durch Auslösung von Stopp-Loss-Orders und durch Wertminderung verringert, aber so richtig glorreich habe ich nicht gehandelt. Mein Aktienportfolio hat ca. 30% an Wert verloren, wenn ich die Verluste nicht berücksichtige, die in der fondsgebundenen Riesterrente entstanden sind (die Auszahlung der nominalen Einzahlungen ist staatlich garantiert). Zum Glück gibt es immer Leute, die alles vorausgesehen haben und alles richtig gemacht hätten, aber das eigene Portfolio wollen sie dann doch nicht offenlegen (Aqua… ;) ). Aber ich sehe auch, dass es anderen ähnlich geht wie mir. Z.B. Kursverluste im Monatsvergleich von 2.285 Euro auf http://www.unabhaengigsein.com/. Viel wichtiger ist aber, wie es nun weitergeht. Und was ich mit meinen Positionen mache, die teilweise 50% ins Minus gerutscht sind. Fakt ist, dass es immer Höhen und Tiefen gibt. Die Börse ist keine Einbahnstrasse, weder nach unten noch nach oben. Wir hatten in der Geschichte schon viele Crashs- 2000, 1987, etc., und wir notieren stets über den Tiefs von damals. Natürlich neigt die Börse in solchen Phasen zu Übertreibungen und fundamental gute Werte gibt es zu Schleuderpreisen. Viele Unternehmen -auch aus den Emerging Markets- haben in letzter Zeit Aktienrückkaufprogramme gestartet, weil sie wissen, dass fundamental nichts zu befürchten ist. Der Jahresgewinn teilt sich so auf weniger Aktien im Umlauf auf und das KGV steigt. Ich werde daher an meinen Positionen festhalten und auch den Fidelity Thailand (ca. 45% Verlust) weiter behalten, denn in den Emerging Markets reden wir von KGV’s von um die 10. Irgendwann geht es nicht mehr tiefer. Außerdem sind die meisten EM’s Nettogläubiger, im Gegensatz zu den USA… Außerdem gibt es auch viele andere Anlageformen, die von der Krise zunächst unberührt bleiben: Immobilien, Sachanlagen, Unternehmen, usw. Ich bin eigentlich sehr froh, so eine Krise am Beginn des Weges kennen zu lernen, denn so lerne ich Wege kennen, Vermögen sicher durch Krisenzeiten zu manövrieren. Und das wird umso wichtiger, je größer Dein Nettovermögen ist. Und die anderen Anlageformen, die ich besitze, laufen als börsenunabhängige Investments so wie bisher weiter: Private Equity, Mezzanine (sogar staatlich abgesichert), Immobilien… Die Krise betrifft momentan 20% meines Vermögens, nämlich das Aktienportfolio alleine. Die Krise birgt auch Chancen. Nicht nur für Insolvenzverwalter der Banken. Scalper hat z.B im Forum den Beitrag geschrieben, dass wir demnächst mehr Zwangsversteigerungen sehen werden, bei denen wir zuschlagen können- sehr richtig :) Zeiten wie diese birgen also auch Chancen, und auf die sollten wir uns fokussieren. Um reich zu werden, bedarf es vor allem zweier Eigenschaften: Durchhaltevermögen und Langzeitperspektive. Je nach Marktlage sich die Stimmung vermiesen lassen und alles zu verkaufen wäre die falsche Antwort, denn dann bist Du auch in der Hausse wieder zu spät dabei. Längerfristig investiert werden die Verluste wieder aus dem Aktienportfolio verschwinden. Und außerdem birgt die Krise Chancen, wie oben erläutert. Unser längerfristiges Ziel ist die finanzielle Freiheit. Und die erlaubt uns in der nächsten Krise, uns weniger Sorgen machen zu dürfen, z.B. einen möglichen Jobverlust, denn wir können dann von unserem Erspartem leben. |
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51 Reaktionen zu “Panik an den Finanzmärkten”Einen Kommentar schreiben |
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Am 9. Oktober 2008 um 12:08 Uhr
Ich denke auch, dass jetzt noch auszusteigen schlecht wäre, vor allem, wenn man mit langfristigem Horizont investiert. Ich sehe die aktuelle Situation im Gegenteil als gute Möglichkeit, günstig an interessante Aktien zu kommen (hat da jemand UBS gesagt?).
Da ich einen grossen Teil meines Vermögens über Bonuszertitifikate investiert habe (dem Emittentenrisiko bin ich mir bewusst), hoffe ich natürlich, dass es nicht mehr allzusehr abwärts geht in nächster Zeit und meine Sichheitslimiten halten. Bei einem Teil der Zertifikate werden diese aber mit grosser Wahrscheinlichkeit reissen, übers ganze und langfristig gesehen, ist alles aber viel weniger schlimm, als die Medien einem weismachen wollen.
Am 9. Oktober 2008 um 18:32 Uhr
@webmaster
“Zum Glück gibt es immer Leute, die alles vorausgesehen haben und alles richtig gemacht hätten, aber das eigene Portfolio wollen sie dann doch nicht offenlegen (Aqua… ;) )”
Wer nicht hören will, muss zahlen, so sind die Regeln.
P.S.
Hast Du schon ein Schließfach?
Am 9. Oktober 2008 um 19:08 Uhr
Eine Sache noch:
Wir steuern auf eine Deflation zu. Das Bedeutet, dass alle Aktien und Immobilien an Wert verlieren und Bargeld und Gold/Silber an Wert gewinnen werden. Daher mein dringender Rat: Immobilien verkaufen, Aktien verkaufen und wenn`s noch günstig möglich ist, rein ins Gold oder erstmal Bargeld halten und warten.
Merke: Geld zu verdienen fängt damit an, kein Geld zu verlieren !
Am 10. Oktober 2008 um 09:20 Uhr
Da sieht man immer wie wichtig eine gute Streuung des Vermögens ist. Wer einen Großteil in Festgeld, Tagesgeld, Bundesanleihen, oder auch Immobielen investiert hat, der hat durch die Krise nicht allzuviel verloren.
Ich glaube aber dass es in den nächsten Monaten wieder rasch aufwärts gehen wird, kann mir nich vorstellen, dass der Dax das Jahr unter 6.000 Punkte beendet. Für langfristige Anleger sind die aktuellen Kurse richtig gute Einstiegskurse. Den Absoluten Tiefpunkt einer Aktie trifft man eh fast nie. Und verkaufen macht sowieso keinen Sinn mehr.
Ich wünsche euch viel Erfolg beim Investieren.
Am 10. Oktober 2008 um 11:05 Uhr
Aqua, Deine Kommentare habe ich vermisst :) Mit Deinen absoluten Aussagen könntest Du eigentlich auch gut einen Börsenbrief publizieren. Die Autoren dieser Briefe haben’s ja auch immer leicht, groß zu tönen, aber leben tun sie letztlich von den Abonnenten.
Die Kristallkugel, die ich bestellt habe, kommt leider erst in den nächsten Tagen. Daher an Dich die Frage: Welchen Spezialfall der Deflation werden wir denn sehen? Lohndeflation, Vermögensdeflation? Wird es -so wie auf Wikipedia als Möglichkeit angedeutet- in manchen Bereichen inflationäre Tendenzen neben deflationären Tendenzen geben?
Meine Empfehlungen für die ganz persönliche Krisenvorbereitung:
Kein Witz! Die letzten zwei Empfehlungen wurden tatsächlich kürzlich über mein Amazon-Referral-Programm bestellt.
Ich glaube, manche Dinge werden im Moment zu schwarz gemalt. Spätestens wenn Du, Aqua, mit Goldbarren bei Aldi stehst und bezahlen möchtest, hält man Dich für verrückt.
Ich geh mir jetzt mal das Schließfach besorgen. Und ich sag’ meinen werten Lesern schonmal “tschüß”, falls heute Abend die Welt untergeht.
Am 10. Oktober 2008 um 14:46 Uhr
Wow, da hat’s mich rausgehauen. Was für ein Tag! -10%, das war zuviel. Alte und schon fast vergessene Stopp-Loss Orders (bei -50% angelegt!) wurden beim Fidelity Thailand und GS6BAN ausgelöst… Diesen Monat gibt’s richtig heftige realisierte Kursverluste.
Am 10. Oktober 2008 um 18:08 Uhr
@webmaster
Was es für eine Deflation sein wird, interessiert mich weniger. Fakt ist, dass wir damit rechnen müssen, dass eine Finanzblase in Höhe von bis zu 3 Billionen Dollar vernichtet wird. Dadurch wird das Geld knapp, Vertrauen verschwindet, usw…
Was mir an der ganzen Sache die meisten Sorgen macht, ist Dein Gesundheitszustand. Ich meine, so große Verluste gehen nicht spurlos an den Leuten vorrüber. Ein Bekannter von mir hat durch solche Scherze vor Jahren ziemlich viele Haare verloren. Sie es einfach locker.
Mir ist heute auch der Gedanke gekommen, dass Du jetzt schon richtig viel Geld verdient haben könntest, wenn Du abgewartet hättest und auf fallende Kurse gesetzt hättest. Immer das “Hätte”, was? Mit den richtigen Optionsscheinen auf fallende Kurse hättest Du in den letzten 12 Monaten aus 50.000 EURO locker 250.000 machen können. Na ja, aber so krebst Du nur herum…
Wenn`s vorüber ist, wirst Du eine Menge über die Börse gelernt haben. Glaub mir ;)
Am 12. Oktober 2008 um 09:15 Uhr
Hey Aqua,
du klingst wie einer von den Investmentbankern von der Wall Street die sich gerade arbeitslos gemeldet haben!!! … Klugschiss ohne Substanz und Fakten … das interessiert mit Sicherheit viele Leser hier und ist auch sicher Sinn und Zweck dessen.
@webmaster … bitte genauso weitermachen, es kann sich ja jeder sein eigenes Bild machen!
Am 12. Oktober 2008 um 12:32 Uhr
@webmaster
Ich würde nicht so weitermachen wie bisher (das rät Dir ja Stefan). Du solltest schleunigst Deine Immobilien verkaufen. Hast Du die nicht auf Kredit finanziert? Wenn ja, dann schau mal nach wie sich der Wert der Schulden in einer Deflation verhalten wird (= sie werden bedeutend an Wert gewinnen, zu Deinen Ungunsten natürlich). Kannst ja später, wenn die Krise vorüber ist, wieder einsteigen, ich denke mit dieser Taktik fährst Du besser.
Am 12. Oktober 2008 um 17:05 Uhr
Hi,
“Wer als Spekulant nicht mindestens zweimal in seinem Leben Pleite war, hat diese Bezeichnung nicht verdient.” Zitat André Kostolany. Die Lektüre kann ich diesen Zeiten nur sehr empfehlen. Macht den Kopf frei und lässt die dicken Minuszeichen vergessen.
Auf bessere Zeiten.
P.S.: db SHORTDAX ETF + 50% seit Mitte Juni. Leider nur im Musterdepot. hätte hätte hätte ;-)
Am 15. Oktober 2008 um 06:11 Uhr
ihr seid echt spassig hier… ganz im ernst: zur erheiterung lese ich hier regelmässig mit. ist billiger als die “bild” und bewahrt mich noch dazu die gängigen fehler von euch zu wiederholen (stichwort “deflation”, “rein in gold”, “thaifonds” usw.).
ein gut gemeinter rat meinerseits: kauft euch mal ein paar bücher über assetklassen und risikokorelation. und am besten noch eins über volkswirtschaft im allgemeinen.
so, ich hol mir nur noch kurz popcorn und cola, dann könnt ihr wieder weitermachen ;-)
Am 16. Oktober 2008 um 14:56 Uhr
So viele Propheten hier, das ist doch klasse. Ich bin leider immer derjenige, der alles vorher ankündigen muss und dann nach einiger Zeit ein Fazit ziehen muss. So wie auch über die 400 St. vom CG61WB, die ich heute mal ins Depot gelegt habe. Wenn’s schlecht läuft, dürft ihr natürlich wieder in drei Monaten kommentieren: “Hättest Du doch mal…”
Am 16. Oktober 2008 um 15:34 Uhr
@webmaster
Zu welchem Kurs hast Du die Call`s bekommen?
Warum hast Du Dir nicht lieber gute Put`s ausgesucht?
Hast Du nichts von der Rezession gehört? ;)
Am 16. Oktober 2008 um 15:44 Uhr
@webmaster
Der wäre Mitte September genial gewesen:
http://www.finanztreff.de/kurse_einzelkurs_charts,b,,i,650297,l,,s,.html
Am 16. Oktober 2008 um 18:16 Uhr
OK, dann kommentiere ich gleich:
die calls und deine strategie sind bullshit. und zwar weils:
a) mit der wirtschaft erstmal seitwärts geht und
b) du den typischen anfängerfehler machst: erlittene verluste mit erhöhtem risiko wett zu machen. das endet idr bei noch mehr verlusten. deswegen zum letzten mal von mir: infrmier dich erstmal über risikokorelationen und assetklassen. und über die zusammenhänge in der wirtschaft. DAS wär mal ne lohnende investition… auf jeden fall deutlich besser als der kauf der bücher der bodo schäfers dieser welt
Am 16. Oktober 2008 um 23:25 Uhr
@Nasemann: Naja so einfach ist das nicht ^^ Sorry, aber du kannst Korrelation nicht einmal schreiben, man merkt dir an das du keine Ahnung von der Thematik hast. Also bitte lass sinnfreie Kommentare und les erstmal etwas darüber bevor du irgendwelche Weisheiten von dir gibst. Danke.
@webmaster: kann dir empfehlen, einfach flat zu sein, da die Vola zu hoch ist um mit solchen Spielzeugen zu arbeiten, da du ja an langfristigem Aufbau interessiert bist. Du bist kein Prop und solltest dich lieber auf deine Kernkompetenzen verlassen, anstatt an der Börse zu zocken. Geeignet wären ETFs, Bonds hoher Qualität und evtl. wenn du riskantes haben willst selektiv Aktien einzupacken. Aber plz keine Optionen, Futures, Zertifikate,…
Werde auch bald einkaufen, warte aber noch etwas ab aber noch dieses Jahr werde ich einkaufen gehen, vor allem Finanztitel, werde ich ins Depot packen.
Am 17. Oktober 2008 um 13:22 Uhr
Gleich vorweg: Ich bin kein Börsenkenner, deshalb klärt mich auf. Die ganze Zeit sprechen wir von einem langfristigen Vermögenszuwachs (das Ziel des Webmasters hier mal aussen vorgelassen); weshalb arbeiten Privatleute mit Stopp-Loss, wenn doch die Wirtschaft in Zyklen lebt?
Selbst wenn nun die Rezession droht… mit Basiswerten kann man die Zeit doch überstehen und später mit weniger Verlust verkaufen. Für mich ist ein nicht realisierter Verlust noch immer kein Verlust.
Und ich bin auch etwas verwundert mit einem Vermögen von etwas über 50.000 EUR mit Optionen, Futures und Zertifikaten zu handeln… vermutlich gehöre ich eher zu den Konservativen. Aber mit wenig Eigenkapital in kürzester Zeit zum Millionär… für solche Gewinner muss es auch Verlierer am Markt geben. Mir scheint zuviele wollten auf der Gewinnerseite stehen.
Frage am Rande: Wie zufrieden bist du sonst mit deinem Leben? Job und Freizeit ausgeglichen?
Am 17. Oktober 2008 um 16:49 Uhr
@Tobias
Stopp-Loss können einen Totalverlust verhindern. Die Firma kann ja auch Pleite gehen. Basiswerte können auch ziemlich abstürzen, da gab es in Amerika in letzter Zeit gute Beispiele.
Die Spekulation mit z.B. Optionsscheinen ist eigentlich nur etwas für sehr erfahrene Börsianer. Wenn man nur ein kleines Vermögen besitzt, hat man mit Optinsscheinen die beste Möglichkeit schnell Millionär zu werden. Man braucht nur 5 mal seine 50.000 zu verdoppeln, was mit den richtigen Optionsscheinen nicht schwer ist (nur was sind die richtigen?) und hat dann 1.600.000 draus gemacht. Ich denke der Webmaster hat gar keine andere Wahl als mit Optionsscheinen zu agieren, wie sollte er sonst in ein paar Jahren Millionär werden?
Am 17. Oktober 2008 um 20:00 Uhr
Ja richtig, der webmaster hat nur die Chance mit Optionsscheinen Millionär zu werden *fg* ^^ Sorry, aber das ist Wahnsinn, er soll bloss die Finger von solchen Produkten lassen.
@Tobias,
Ja man kann beides fahren, mit oder ohne SL. Müsste man zu weit ausholen um das genauer zu differnezieren. Die meisten haben keine Ahnung und setzen oder setzen keine SLs. Eine Option für ein SL auf langfrist Systemen ist um beispiwelsweise vor einem Default zu schützen oder ähnliches. Aber Sl auf langer Basis ist auch in meinen Augen oft nicht sinnvoll ;)
Also ganz easy, das Trading ist ein Nullsummenspiel, jedoch verschiebt sich durch Transaktionskosten die Anzahl der Gewinner und Verlierer auf ca. 90% Verlier und 10% Gewinner. Wenn du mit Optionen also deine Positionen hebelst, erhöhst du bei deinem negativen Erwartungswert nur deinen Verlust. Von großer Varianz etc. ganz zu schweigen, denke das die größten Probleme dann im Kopf stattfinden.
Am 17. Oktober 2008 um 21:10 Uhr
Das Grundprinzip der SL ist mir schon klar; aber bei Investments in “unserer” Höhe, sprichwörtliche Peanuts, kann ich den Nutzen nicht sehen. Und damit meine ich nicht Koppers Peanuts. Für mich klingt das eher nach Lotto – vielleicht ist das Ziel einfach zu ehrgeizig?
@Webmaster: Bin stark an deinen Kriterien zur Kaufentscheidung von CG61WB interessiert. Und auch an den Transaktionskosten.
Am 18. Oktober 2008 um 09:00 Uhr
Die Deflation hält ja jetzt schon eine Weile an. Also: Rein in Aktien.
Zu Thailand: Das ist wohl das schlechteste asiatische Schwellenland, das man wählen kann. Die meisten Börsen sind wieder in der Nähe des Standes, die sie vor der Asienkrise hatten (z.B. KLSE Composite in Malaysia). Der Thailand SET Index steht immer noch ungefähr bei ca. einem Drittel. Das wird nie was.
Am 22. Oktober 2008 um 20:24 Uhr
Honki, gib mal Popkorn rüber :)
Am 22. Oktober 2008 um 21:21 Uhr
Ach Aqua, ich habe mein ganz eigenes Bild Deiner Person, wie die meisten hier wahrscheinlich. Würdest Du mir beweisen, dass Du finanziell weit vor uns allen liegst, würde ich Dich ernst nehmen. Das kann ich aber momentan nicht so wirklich, mach’ Dir nichts draus :)
Am 23. Oktober 2008 um 08:18 Uhr
@Webmaster
Warum soll ich Dir irgend etwas beweisen? Ist doch Dein Blog, d.h. die Leser schauen was DU machst. Also wo ist Deine Millionen? Ich seh sie nicht bei Dir.
Ich bin auch nicht an der Börse tätig, ich habe auch keine Wertpapiere (außer Geldscheine). Das ist mir viel zu stressig. Vor Jahren war ich mal investiert, im ersten jahr habe ich 300% Gewinn gemacht und im nächsten alles verloren. Wozu also der ganze Stress? Ich leg mich lieber in die Sonne oder laufe Barfuß am Strand, als mir solche Sorgen wie Du machen zu müssen. Ist doch so.
;)
Am 23. Oktober 2008 um 12:26 Uhr
@all:
Bleibt mal locker. :)
@Aqua:
Ich seh auch die Gefahr, daß das Finanzziel einen total aufzehrt und für anderes gar keine Energie mehr übrig bleibt. Das große Vobild von pfblog.de, die Seite pfblog.com ist seit Mai nicht mehr aktualisiert worden…
Am 24. Oktober 2008 um 10:07 Uhr
vl. hat der von pfblog.com ja im lotto gewonnen ^^ also ich hätte dann auch keine Zeit mehr meinen Blog zu aktualisieren…
finde es recht amüsant hier eure kommentare zu lesen. Manche meinen doch glatt DIE Finanz-Experten zu sein … bleibt doch mal realistisch und kommt wieder zurück auf den boden …
mal abgesehen davon kann es für den Blogbetreiber auch nicht angenehm sein wenn hier so kluggeschissen wird und sein Bemühen sein Ziel zu erreichen schlecht geredet wird… kümmert euch um eure eigenen Dinge und lasst den webmaster sein ding machen …
ich möchte mich also dem letzten kommentar von Tobias anschließen: “Bleibt mal locker”! …
Aber: wieviel Energie jemand in seine Ziele investiert und wieviel davon noch für andere Aktivitäten übrig bleibt, ist doch jedem selbst überlassen. Niemand von uns weiß wieviel Energie der webmaster investiert, also ist eine diskussion diesbzgl. sinnlos…
schönen tag noch
Peter
Am 24. Oktober 2008 um 10:22 Uhr
Da ich chronisch missverstanden werde, wollte ich noch erwähnen, dass meine Anmerkung mit den Popkorn nicht auf den Webmaster bezogen war, sondern auf honk, wegen seinem Rat in Aktien rein zu gehen. Das der Webmaster bei den Kursverlusten unter Strom steht ist mir klar aber wie gesagt war es nicht auf ihn bezogen.
Am 24. Oktober 2008 um 17:02 Uhr
Ach, was für ein herrlicher Tag an den Börsen! Statt eines Rebounds, einem Plus im Optionsschein ein Verlust im DAX von zwischenzeitlich 11%. Wie billig wird’s denn noch? Nichts mit einer Bodenbildung bei 4.300 Punkten.
Jetzt könnte es so langsam zu Szenen kommen, die ich damals im Jahr 2005 in einem sehr unterhaltsamen Buch gelesen habe: The Great Crash 1929 von John Kenneth. Sehr lebhafte Schilderungen, wie sich große Spekulanten und Börsianer aus dem Fenster stürzen. Mein Aktienanteil ist ja viel zu gering dazu. A
ber auch in Gesprächen mit Bekannten und Freunden stelle ich fest, dass keiner den großen Reibach mit einer Short-Position gemacht hat. Gibt’s hier irgendwen, der daraus Profit geschlagen hat?
Am 25. Oktober 2008 um 08:49 Uhr
Bei einer Rede in Seattle warnte Senator Joe Biden aus dem US-Bundesstaat Delaware in alttestamentarischem Tonfall: “Gürtet Eure Lenden. Wir werden mit Eurer Hilfe gewinnen, so Gott will, wir werden gewinnen; aber es wird nicht leicht. … Mann, das ist wie die das Ausmisten des Augiasstalls. Ach was, es ist noch viel mehr, es ist wie …, denken Sie darüber nach, denken Sie … Es ist nicht nur eine Krise des Kapitals, es geht um mehr als nur Märkte. Wir haben ein systemisches Problem mit unserer Wirtschaft.”
Am 25. Oktober 2008 um 14:54 Uhr
Findest du es nicht schamlos mit deinem Halbwissen auch noch Geld zu machen? Wahrscheinlich schon, denn sonst hättest du die Kommetarfunktion nicht ausgestellt. Aber glücklicherweise findet sich heutzutage für jeden Mist ein Käufer…
Am 25. Oktober 2008 um 18:43 Uhr
schamlos wärs, wenn dich der webmaster zwingen würde es zu kaufen … da hier aber niemand gezwungen wird und der webmaster ein gutes recht hat auch etwas für die Bereitstellung von Wissen zu bekommen solltest du lieber MEINEN guten Rat befolgen: Klappe halten danke :)
… @ webmaster: send dir gleich ne mail
Am 26. Oktober 2008 um 16:33 Uhr
> Aqua
> Am 23. Oktober 2008 um 08:18 Uhr
> Warum soll ich Dir irgend etwas beweisen? Ist doch Dein Blog, d.h. die Leser schauen was DU machst. Also wo ist Deine
> Millionen? Ich seh sie nicht bei Dir.
>
> Ich bin auch nicht an der Börse tätig, ich habe auch keine Wertpapiere (außer Geldscheine). Das ist mir viel zu stressig. Vor > Jahren war ich mal investiert, im ersten jahr habe ich 300% Gewinn gemacht und im nächsten alles verloren. Wozu also der > ganze Stress? Ich leg mich lieber in die Sonne oder laufe Barfuß am Strand, als mir solche Sorgen wie Du machen zu
> müssen. Ist doch so.
Ok, das ist mal eine Aussage. Du streust hier lediglich einige Kommentare zur allgemeinen “Erheiterung” – ohne, dass
Du konkrete Inhalte vorbringen möchtest. Prima, dann weiß sie nun jeder einzuschätzen.
Am 27. Oktober 2008 um 10:32 Uhr
@Hedger
Ich streue keine Kommentare zur allgemeinen Erheiterung, sondern wer sich nach meinen Ratschlägen gerichtet hat, der besitzt jetzt nun mal definitiv mehr Geld als wenn er das nicht gemacht hätte. Das kann ja Jeder an meinen Beiträgen mit Empfehlungen überprüfen.
Konkrete Inhalte waren z.B.:
- Rat zum Ausstieg aus Aktien (und zwar vor der Kriese)
- Rat zum Immobilienverkauf
- Rat zum Bargeld halten und erstmal warten
- Rat lieber auf Put statt auf Call-Optionen zu setzen
- Warnung vor der Kreditkartenkriese, etc.
Mach DU lieber erstmal Deine Schularbeiten, anstatt das DU irgend einen Quatsch über mich schreibst.
Am 27. Oktober 2008 um 11:12 Uhr
Was machst du beruflich Aqua?
Am 27. Oktober 2008 um 11:19 Uhr
Bleibt bitte professionell – sachlich!
Am 27. Oktober 2008 um 18:17 Uhr
Schaut Euch mal diesen Schein an:
http://derivate.finanztreff.de/derivate_einzelkurs_uebersicht,i,898227,seite,turbos.html
Ich finde der Kursverlauf verdeutlich ganz gut, warum der eine Spekulant seine Haare verliert und ein anderer zum Millionär wird. Ich hätte nicht gedacht das VW so abgeht.
Am 27. Oktober 2008 um 18:55 Uhr
Der Schein ist ja am 26.10.2006 zum Kauf aufgelegt worden, für sage und schreibe 71 Cent. Das bedeutet: WENN Du damals für 10.000 Euro diesen Schein gekauft HÄTTEST und ihn vor kurzem für 30 EURO verkauft HÄTTEST, dann HÄTTEST Du jetzt ca. 422.535 EURO in der Kasse. Für zwei Jahre Arbeit wäre dies schon recht OK.
Na ja, ist nur ein Gedankenspiel….
Am 28. Oktober 2008 um 12:09 Uhr
Meine bescheidene Meinung – alles nur Rumgetippe mit dem Blick durch die Glaskugel! Es weiß doch wirklich kein Mensch, nicht mal die Profis unter uns, wann der beste Zeitpunkt zum Ein- bzw. Ausstieg ist. Die ganze Berechnungsmodelle usw. taugen eher nix und sind in meinen Augen reine Plazebos. Einzige Ausnahme – Insider-Geschäfte, da macht doch man richtig Kohle :)0
Die Börse war und bleibt für immer unberechenbar, da gehe doch lieber ins Kasino mit weitaus besseren Chancen.
Am 28. Oktober 2008 um 18:57 Uhr
Die britische Notenbank rechnet wegen der Finanzkrise weltweit mit Verlusten von rund 2,8 Billionen Dollar. Das geht aus dem in London veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht der Bank von England hervor.
Am 11. November 2008 um 17:18 Uhr
Ausführliche Infos zum Thema Devisenmarkt wie Forex Trading, Forex Broker, Forex Software und mehr gibt es im Blog: http://www.forex-direkt.de/
Am 13. November 2008 um 07:39 Uhr
“In den USA droht eine Verschärfung der Finanzkrise – ausgelöst von Kreditkarten. Mit dem Plastikgeld wird vom Auto bis zum Kaffee alles bezahlt. Wenn die Wirtschaft in die Rezession rutscht, kann das zum Problem werden. Fast sieben Prozent der Kredite gelten als faul.”
Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/kreditkartenkrise100.html
P.S. Ich hatte das ja schon vor Monaten angemerkt.
Am 12. Februar 2009 um 11:14 Uhr
Streng geheim: Faule Wertpapiere für 18,1 Billionen Euro bei westlichen Banken
17 Seiten umfasst ein als “streng geheim” eingestuftes internes Papier der EU-Kommision in Brüssel, in dem ungeschminkt die Wahrheit über die desolate Wirtschaftslage im Finanzsystem beschrieben wird. Danach gibt es derzeit bei europäischen Banken faule oder derzeit unverkäufliche Wertpapiere im Wert von 18,1 Billionen Euro. Nicht Milliarden, nein – Billionen. 44 Prozent aller Vermögenswerte europäischer Banken sind demnach derzeit “faul”. Seit Februar 2003 – also seit genau sechs Jahren – wusste die Bundesregierung schon um die wachsenden faulen Vermögenswerte und um die daraus resultierenden Risiken. Das ist für jeden per Mausklick einsehbar. Getan hat sie nichts.
Die EU-Staaten haben kein Geld mehr, um mit weiteren Bankenrettungs- und Konjunkturpaketen gegen die Rezession anzukämpfen. Ein EU-internes Dokument, dass einige wenige Beobachter in Brüssel einsehen durften, spricht von derzeit 18,1 Billionen Euro an faulen oder derzeit unverkäuflichen Wertpapieren und Vermögenswerten (“assets”) bei westlichen Banken. 44 Prozent der Vermögenswerte europäischer Banken seien derzeit “faul”. Zur Finanzierung des Rettungspaketes muss also ganz sicher schon bald weiteres Geld bereitgestellt werden. Auch der britische Daily Telegraph durfte das Dokument in Brüssel einsehen, verzichtete aber in späteren Ausgaben auf die Nennung der konkreten Zahlen, zu groß war der Schock für die Öffentlichkeit – die Lage ist demnach mehr als desaströs. Dabei hat der Telegraph offenkundig beim Löschen der Einzelheiten des Brüsseler Geheimpapiers nicht freiwillig gehandelt. In den ersten Ausgaben stand am 11. Februar 2009 noch: “The figures, contained in a secret European Commission paper, are startling. The dodgy financial packages are estimated to total £16.3 trillion in banks across the EU. The impaired assets may amount to an astonishing 44 per cent of EU bank balance sheets. It is a deep ditch the bankers, regulators and their friends in government have dug us into.”
16,3 Billionen Pfund – das sind 18.1 Billionen Euro. Offenkundig hat man großen Druck auf den Telegraph ausgeübt, die Zitate aus dem Geheimpapier mit den konkreten Zahlen ganz schnell wieder zu löschen. Allerdings hat man dabei bislang etwas übersehen: Ganz oben auf der entsprechenden Seite des Daily Telegraph (siehe Ausriß) steht im Browserfenster noch immer die ursprüngliche Überschrift des Artikels -”European banks may need 16.3 trillion bail-out, EC document warns”.
Die Staaten der Europäischen Union haben mit Hilfspaketen und Garantien im Gesamtwert von bislang 2,7 Billionen Euro ihre Volkswirtschaften vor dem Kollaps bewahrt – bislang. Künftig wird den Ländern der EU aber das Geld für Hilfsaktionen und für weitere Konjunkturpakete fehlen – und dann? London half der britischen Wirtschaft mit vielen Milliarden, auch Deutschland und Frankreich sprangen ein. Damit dürfte aber wohl bald Schluss sein. Nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis viele Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vor dem Hintergrund der gewaltigen Bestände an faulen oder unverkäuflichen Wertpapieren und Vermögenswerten ihren Bürgern mitteilen müssen, dass sie faktisch pleite sind. Der britische Telegraph nennt es britisch vornehm “Estimates of total expected asset write-downs suggest that the budgetary costs – actual and contingent – of asset relief could be very large both in absolute terms and relative to GDP in member states”.
Quelle: http://info.kopp-verlag.de/news/streng-geheim-europa-fehlen-derzeit-schon-185-billionen-euro-zur-bewaeltigung-der-finanzkrise.html
Am 20. Februar 2009 um 10:50 Uhr
HRE-Bilanz außer Kontrolle
Das Bilanz-Chaos bei Hypo Real Estate (HRE) ist offenbar schlimmer als gedacht. Laut einem Zeitungsbericht wurden hochspekulative Milliarden-Geschäfte außerhalb der Bilanz getätigt. Ein Zusammenbruch von HRE hätte daher schlimmere Folgen als die Lehman-Pleite, warnt ein Politiker.
Die “Hannoversche Allgemeine Zeitung” berichtet in ihrer Freitagsausgabe von – teilweise hochspekulativen – Geschäften in Höhe von knapp 600 Milliarden Euro, die nicht in der Bilanz auftauchten. Das wäre mehr als die offizielle Bilanzsumme, die bei 400 Milliarden liegt. Zusammen würde sich folglich ein Betrag von knapp einer Billion Euro ergeben, die der angeschlagene Immobilienfinanzierer laufend mit neuen Krediten refinanzieren müssen.
Eine Billionen EURO… Mein Gott, sind das Versager…
Am 20. Februar 2009 um 15:05 Uhr
Langsamt wird mir mulmig… Geschäfte außerhalb der Bilanz… Wie funktioniert denn sowas?
Aqua, melde dich bitte mal bei mir. Gerne auf meinem Blog mit Angabe der Mailadresse bei der Kommentierung.
So ist sie nicht für jeden sichtbar. Danke.
Am 20. Februar 2009 um 19:16 Uhr
@Tobias
Wo finde ich denn Deinen Blog?
Am 23. Februar 2009 um 12:17 Uhr
NEUE NEWS
Dramatische Auswirkungen:
Die weltweite Krise hat nun auch die europäische Realwirtschaft erreicht – mit dramatischen Auswirkungen: Das Wirtschaftsklima im Euro-Raum rutschte auf einen historischen Tiefstand, Rumänien steht de facto vor dem Bankrott, in Irland und Spanien verdoppelten sich die Insolvenzzahlen und der griechische Gesundheitsminister kann die Lieferanten der staatlichen Krankenhäuser nicht mehr bezahlen.
Countdown zum Chaos: Britische Polizei warnt vor schweren Unruhen im Land – noch in diesem Jahr:
In Großbritannien verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage von Tag zu Tag. Extrem rechte und extrem linke Gruppen nutzen die Lage für sich, um Anhänger zu rekrutieren. Die Polizeiführung warnt die Regierung nun vor den Folgen.
Britsche Geheimdienstberichte – so David Hartshorn (einer der ranghöchsten britischen Polizisten) – zeigen nun klar Vorbereitungen von verschiedenen Aktivisten für gewalttätige Massenproteste. Und die könnten in einen Bürgerkrieg münden. Grund: Die britische Mittelschicht verliert alles: Wohnung, Haus, Auto – einfach weg wegen der Wirtschaftskrise. Und die Zukunft und Hoffnung auf eine Besserung der Lage – auch einfach weg. Ebenso die Altersversorgung. Viele Briten haben ihre Altersversorgugn in Fonds angelegt – und auch die bricht nun zusammen. Nur die Sozialhilfeempfänger werden weiter ihr Geld bekommen, die Mittelklasse muss sehen, wo sie bleibt. Das schürt den Hass. Es wird ein merkwürdiges Gemisch geben, das da aufeinanderprallen wird: Linke Aktiviten, Zuwanderer und Umeltschutzaktivisten werden die eine Seite bilden, extrem rechte Gruppen wie die Kampftruppe Combat 18 und ihre Anhänger die andere. Und dann wird passieren, was in den letzten Monaten auch schon Griechenland und einige andere EU-Staten erlebt haben: das Chaos bricht aus und die Lage wird unkontrollierbar. Schwere Revolten und Bürgerkrieg in einigen Städten. All right mighty boys!
Zweiter US-Bundesstaat zahlungsunfähig!:
Nach Kalifornien kann nun auch Kansas seine Rechnungen nicht mehr bezahlen und setzt Einkommensteuerrückerstattungen aus. Nach Kalifornien, das seine Rechnungen seit dem 1. Februar 2009 nicht mehr begleichen kann, ist nun ein weiterer US-Staat zahlungsunfähig und kann seine Mitarbeiter nicht mehr bezahlen. Der Grund: Es ist nicht genug Geld da.
Neueste Hiobsbotschaften:
Der Citibank, einst größte Bank der Welt, reicht eine 45 Milliarden Finanzspritze der US-Regierung nicht mehr aus. Letztere will angesichts der dramatischen Lage einer stärkeren Beteiligung. Und ein weiterer US-Zeitungsriese, das Journal Register, ist insolvent.
Fazit:
Die von den Amerikanern aus Profitgier, Verantwortungslosigkeit und Dummheit entfachte Wirtschafts- und Finanzkrise schlägt nun mit aller Härte zurück: Der schleichende Niedergang der einst so stolzen USA setzt sich unaufhaltsam fort.
Am 24. Februar 2009 um 12:09 Uhr
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Am 26. Februar 2009 um 11:16 Uhr
Risiko Lebensversicherung – Frisst die Finanzkrise jetzt auch noch unsere Altersvorsorge?
Die Aktienkurse sind im Keller, Banken pleite, viele Zertifikate wertlos, offene Immobilienfonds geschlossen und es gibt Milliardenverluste bei Versicherungskonzernen. Ein Insider rät: »Meiden Sie Lebensversicherungen, wie der Teufel das Weihwasser!«
Es ist schlimmer, als wir denken – ein Insider packt aus:
»Marc«, ein Rentenmakler und Insider aus Luxemburg, packt im Börsenbrief Heibel-Ticker, Kapitel 05, (http://www.heibel-ticker.de/archiv.php?standardID=180&start=0) aus und bringt ans Tageslicht, welche Risiken die Lebensversicherer in den vergangenen Jahren eingegangen sind: In früheren Zeiten hatten diese Schuldscheindarlehen, sprich: direkte Kredite von bestimmten Unternehmen, auf 30 Jahre gekauft, die zwar nicht sehr viel Rendite brachten, dafür aber recht sicher waren.
Doch in den letzten fünf bis sechs Jahren kauften die Versicherungen nur noch sogenannte »Strukturen«, das sind reine Wetten, mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent, die dann auf 30 Jahre hochgerechnet wurden. Strukturen mit spanischen, britischen oder italienischen Emittenten (= Herausgeber von Wertpapieren) versprachen dabei die höchsten Profite.
Lebensversicherer haben »Wetten« in ihren Beständen, die nichts mehr wert sind:
Diese Bonds oder Knock-Outs werden im Wertpapierhandel meist nur »Strukturen« genannt, da diese, je nach Bedarf, »zusammengebastelt« werden. Das passiert im Normalfall erst ab zehn Millionen Euro aufwärts. WKNs (= Wertpapierkennnummern) werden bei solchen Produkten meistens nicht vergeben, weil die Versicherungen oft Namenspapiere wollen, was auch weniger Aufsicht bedeutet.
Marc, der Insider zu den Strukturen: »Und damit sind unsere LV bis zur Halskrause voll. Sprich die Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung ist gering, der Zinszahlung fast ausgeschlossen und das Risiko auf lange Zeit nach hinten verlagert. Nur, dass die Versicherungen gleichzeitig fällige LV ausbezahlen sollen. Von was, frage ich Sie nun? Da die LV zudem keine Renditen mehr bieten, werden kaum noch neue abgeschlossen. Heißt kein frisches Geld. Das System funktioniert aber nur so, dass neues Geld her muss, um die Versicherungen ausbezahlen zu können. Also muss die Versicherung an die Substanz gehen. Dort befinden sich aber eben mittlerweile fast nur noch unverkäufliche Strukturen. Wird Ihnen das Problem bewusst? Es wird verkauft, was da ist.
Für Aktien bekommt man wenig, aber zumindest noch etwas – also werden die verkäuflichen Pfandbriefe/Namenspapiere von Sparkassen oder Volksbanken oder Geschäftsbanken, welche gedeckt sind, zu Schleuderpreisen verkauft – sprich wir bewegen uns auch von dieser Seite auf einen Rentenknall/-crash zu, denn da gibt es noch einiges an Beständen und die Versicherungen wollen ja nicht öffentlich auffliegen, denn sonst zieht jeder sein Geld von den Versicherungen ab. Jeder, der zumindest denken kann. Ein kaputter und trauriger Kreislauf.« Viele Lebensversicherer haben demnach langlaufende Wetten in ihren Beständen, die heute nicht mehr viel wert sind.
»Meiden Sie Lebensversicherungen, wie der Teufel das Weihwasser!«
Auch die Bankenverbände oder Landesbanken haben in den letzten Jahren Strukturen mit großer Gewinnmarge gekauft. Der Vorteil: Man konnte hohe Provisionen mit einrechnen und nach außen hin sah die Anlage trotzdem noch deutlich besser aus, als vergleichbare festverzinsliche Wertpapiere. Und da die meisten Banken auch mit Lebensversicherungskonzernen verbunden sind, hat das ebenfalls Auswirkungen.
Der Rentenmakler Marc gibt ein Beispiel: Eine Sparkasse will sich günstig Geld besorgen. Die entsprechende Landesbank geht dann z.B. zu Goldman Sachs, das ist eine US-Investmentbank, macht aus diesen Sparkassenschuldscheinen eine 30-jährige Struktur mit vielen, sehr vielen Derivaten (das sind Finanzinstrumente, deren Preise sich nach den Kursschwankungen oder den Preiserwartungen anderer Investments richten und so konstruiert sind, dass sie die Schwankungen der Preise dieser Anlageobjekte überproportional nachvollziehen) und »wettet« darauf. Diese Struktur wird dann an die sparkasseneigene Lebensversicherung (im Gegensatz zu einem normalen Schuldscheindarlehen) zu einem konkurrenzlos günstigen Preis verkauft. Problem: Die ganze Konstruktion besteht nur noch aus Wetten, die dann unverkäuflich sind.
»Es ist wie bei einem Schneeballsystem«, erläutert Marc. »Die Ersten gewinnen, die Letzten werden gebissen und bleiben auf der Strecke. Hätte ich weitergemacht, hätte ich noch sehr viele ertragreiche Jahre gesehen, könnte mich heute aber nicht mehr im Spiegel betrachten. Ohne mich loben zu wollen, tauschte ich im Jahr 2001 bereits meine gesamte (!) Altersversicherung in Goldmünzen – meine Frau hält mich heute noch dafür für absolut verrückt! Meiden Sie Lebensversicherungen, wie der Teufel das Weihwasser!«
Wie sicher ist die Auffanggesellschaft »Protektor«?
Die Lebensversicherungen in Deutschland haben eine eigene Auffanggesellschaft mit dem Namen Protektor, deren Aufgabe es ist, Verträge eines insolvent gewordenen Konzerns zu übernehmen. Bei einer Pleite kann Protektor bis zu einem Prozent der Netto-Rückstellungen der Versicherungen aufwenden, um die Kunden zu schützen. Sachversicherungen zählen nicht dazu. Ende 2007 betrug das Vermögen des Sicherungsfonds 6,5 Milliarden Euro. Neuere Zahlen sind noch nicht veröffentlicht.
In einem Notfall müsste die Branche zusätzliche 680 Millionen Euro bereitstellen. Reicht auch das nicht, kann die Versicherungsaufsicht BaFin Leistungen, wie etwa Auszahlungen, pauschal um fünf Prozent kürzen und ein temporäres Kündigungsverbot verhängen, was bedeuteten würde, dass Kunden ihre Policen dann nicht einmal mehr zum Rückkaufswert in Bargeld umwandeln könnten.
Geht ein großer oder gar mehre Versicherungskonzern pleite, stellt die Branche freiwillig (!) zusätzlich bis zu 6,8 Milliarden Euro zur Verfügung, maximal aber 1,3 Milliarden Euro pro Jahr und je Sicherungsfall. Ein vergleichsweise geringer Betrag, denn deutsche Lebensversicherer zahlen jedes Jahr 64 Milliarden Euro an ihre Kunden aus.
Wenn große Banken zusammenbrechen, geraten die Versicherungen ebenfalls in Schieflage, denn viele haben das Geld ihrer Versicherten auch in Schuldverschreibungen von Banken und Bankaktien angelegt. Diese können drastisch an Wert verlieren – bis zum Totalverlust.
Der Einlagensicherungsfonds garantiert zwar für die Lebensversicherungsverträge, aber nur theoretisch, denn praktisch kann Protektor sehr schnell überfordert werden. Die Sicherungseinrichtung befindet sich zudem noch im Aufbau, denn erst bis Ende 2009 müssen die Versicherer die gesetzlich vorgeschriebenen 680 Millionen Euro eingezahlt haben, aber das ist auch nur ein Tausendstel (!) aller Nettorückstellungen.
Kann Protektor eine Lebensversicherung nicht retten, erlöschen die Verträge mit den Kunden und die Versicherten müssen versuchen, ihre Ansprüche, zumindest teilweise, aus der Insolvenzmasse zu befriedigen.
Sollten also mehrere Lebensversicherer gleichzeitig bankrott gehen, stünde die Auffanggesellschaft wohl selbst sehr schnell vor dem Aus.
Quelle: http://info.kopp-verlag.de/news/risiko-lebensversicherung-frisst-die-finanzkrise-jetzt-auch-noch-unsere-altersvorsorge.html
Am 1. März 2009 um 00:07 Uhr
Also dieser primitive “Aqua” hat doch echt ‘ne Meise. Müllt deinen schönen Blog hier mit seiner kopierten Finanz News zu und palavert wieder ohne Ende. Also ich würde den seine sinnlosen Beiträge alle löschen…
Am 2. März 2009 um 12:27 Uhr
Halts Maul Micha :)
Am 2. März 2009 um 17:18 Uhr
Genau das ist dein Niveau, umso unpassender das du über Finanzen redest…