Das Ende der Arbeitslosigkeit und die Entscheidung für das Hamsterrad

geschrieben am 31.01.2009; 2 Kommentare

Seit der Kündigung Ende Oktober sind jetzt knapp drei Monate vergangen. Es waren ziemlich bewegte Wochen, in denen alles drunter und drüber ging und es sehr “schmutzig” zuging. An dieser Stelle nun eine Wiederholung aller Ereignisse und Gedankengänge bis zur Entscheidung für ein neues Arbeitsverhältnis.

Um die Story von ganz vorne aufzurollen, fange ich weiterlesen…

Zeichnung Asia Capital Private Equity Winner

geschrieben am 30.01.2009; 3 Kommentare

Wie bereits angekündigt habe ich mein Portfolio um ein Private Equity Investment in Asien erweitert, und zwar um den PE-Fonds Asia Capital Private Equity Winner. Vor ca. einem Jahr habe ich verschiedene  Private Equity Fonds mit Schwerpunkt Asien analysiert. Damals hatte ich zwei Favoriten identifiziert:

  • Den BVT-CAM Private Equity New Markets Fund und den
  • Star Private Equity VI bzw. als Sondertranche den Asia Capital Private Equity Winner

Der BVT-CAM war der günstigere Fonds und die BVT hat auch einen guten Track-Record.  Allerdings haben die Vorgängerfonds BVT-CAM I-IV, die alle bereits Ausschüttungen vorgenommen haben, in anderen Regionen investiert und hatten ein sehr gutes Finanzumfeld, in dem Exits als IPOs für gute Renditen gesorgt haben. Das Hauptargument gegen den Fonds ist jedoch die Aufhebung des Joint Ventures mit dem Fondsmanagement CAM New Markets, der die eigentliche Expertise in den neuen Märkten mitgebracht hätte. Diese besteht jetzt nicht mehr.

Es blieb also nur noch der Star Private Equity VI bzw. der Asia Capital Private Equity Winner. Beide Fonds werden von der Rising Star AG aufgelegt und von der SCM (Strategic Capital Management) gemanagt. Die SCM arbeitet eigentlich ausschließlich für institutionelle Großkunden, High Net Worth Individuals (HNWI) und Pensionskassen mit Mandaten ab 100 Million Schweizer Franken. Außerdem hat die SCM einen Trackrecord von 21% IRR. weiterlesen…

Arbeitslosengeld-Antrag: genehmigt.

geschrieben am 30.01.2009; 0 Kommentare

Gleich nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub wurde ich von der Realität wieder eingeholt. Im Briefkasten befanden sich wieder Briefe vom Arbeitsamt, die mir den Februar mit Terminen vollpflastern wollten. Gleich am nächsten Morgen nach meiner Rückkehr musste ich zur Antragsabgabe für das Arbeitslosengeld.

Erst die Arbeitssuchendmeldung, dann am 02.01. die Arbeitslosmeldung und jetzt der dritte Besuch für die Antragsabgabe. Den Termin hatte ich bei der Arbeitslosmeldung am 02.01. vereinbart, wo mir die Sachbearbeiterin frühestens einen Termin am 29. anbieten konnte. Und zwar mit der Begründung, dass den Arbeitsämtern seit Mitte Dezember die Türen eingerannt werden. Die gestern veröffentlichte weiterlesen…

Urlaub in Südostasien

geschrieben am 30.01.2009; 4 Kommentare

Jeder braucht mal eine Auszeit, um die Batterien wieder aufzutanken und um Abstand zu gewinnen. Diese Erholungsphasen habe ich bisher immer vernachlässigt. In allen Angestelltenverhältnissen kam immer etwas  dazwischen:  Ein Projekt, Deadlines, die Meinung eines Vorgesetzten, etc. Und wenn ich Urlaub hatte, dann aber bitte mit Email-Verfügbarkeit und Handy. Der Luxus meines Stands als Arbeitsloser: mit freiem Kopf und ohne Handy und Email einfach weg! Natürlich musste ich den Urlaub vom Arbeitsamt genehmigen lassen, aber angesichts der vorliegenden Vertragsangebote und der Erklärung, dass ich am 01.02. wieder anfange, war das kein Problem.

Aufgrund meines langen Aufenthalts in Indien im Rahmen eines Outsourcingprojekts sollte es wieder Asien werden, und zwar aufgrund der vielen Empfehlungen Thailand. Ein Traumland…

Die ganze Zeit habe ich am Strand bei tropischen 30 Grad meine Zeit mit Kitesurfen, im Sonnenstuhl liegen und Essen in Fischrestaurants zugebracht.  Die Leute sind alle sehr herzlich und selbst wenn Du manchmal beschissen wirst, gönnst Du den Leuten die Extrapfennige durch Touristen-Wucherpreise. Um zu veranschaulichen, wie günstig dort alles ist, hier ein paar Beispiele:

  • 20-40 Cent: Melone, Ananas, junge Kokosnuß, kleine Snacks am Strassenrand und Getränke (Bier, Erfrischungsgetränke)
  • 50 Cent: ein Liter Benzin
  • 60 Cent – 1 Euro:  einfaches Gericht in heimischen Restaurants
  • 1 Euro – 10 Euro: Vom einfachen Fischgericht über Garnelen bis zum Hummer
  • 15 Euro: 150  km Taxi
  • 3 Euro – 30 Euro: Unterkunft pro Nacht von “einfach” bis “fancy”. In Bangkok habe ich leider die 3-Euro-Unterkunft selbst testen müssen, die wirklich aussieht wie im Film “The Beach”…

Natürlich gibt es auch Touristenlocations, in denen alles zu deutschen Preisen angeboten wird, aber die Beispiele oben sind ein guter Durchschnitt.  Ganz im Sinne von Friedmans Die Welt ist flach macht es auch Sinn, die folgenden Leistungen und Produkte aus Asien zu weiterlesen…