Ist-Einnahmen Immobilie 1 und 2

Mioblog hatte vor einiger Zeit auch nach einem Update zum Stand der Vermietung gefragt, dass ich an dieser Stelle liefern werde. Zum Anfang der Vermietung habe ich in Quicken einen Report aufgesetzt, der genau die Einnahmen und Ausgaben gegenüber stellt. Egal wieviel Stress ich hatte, die Zahlen habe ich immer gepflegt. Hier zu den vermieteten Immobilien:

Immobilie 1:

Bei der in Zwangsversteigerung erworbenen Immobilie musste ich mich nie aktiv um die Vermietung kümmern. Die Mietzahlungen gingen immer pünktlich auf mein Konto ein, auch in Finanzkrisen-Zeiten.

Immobilie 1
Position Betrag Gesamtbetrag
Einnahmen €4.361,00
Kaltmiete € 3.055,00
Umlage € 1.306,00
Ausgaben € 3.304,25
Grundsteuer €177.14
Hausgeld (nicht umlagefähig) € 731,71
Hausgeld (umlagefähig) €1.394,52
Zinsaufwand €1.000,88
Überschuss € 578,63

Immobilie 2:

Hier hat die Vermietung so wie geplant stattgefunden. Die Pauschalmiete beträgt 650 Euro bei einem Zinsaufwand von durchschnittlich 245 Euro und 84 Euro Hausgeld. Da ich zunächst nur zeitlich befristet bis zum 31.05.2009 vermietet habe, musste ich für den 01.06. einen Nachmieter finden. Die erste Vermietung lief problemlos: Kaution und Mietzahlungen wurden pünktlich überwiesen und die Wohnung wurde in einwandfreiem Zustand zurück gegeben. Wegen der Top-Lage hat sich innerhalb von kürzester Zeit ein Nachmieter gefunden. Die erste Mietzahlung kam pünktlich, die Kaution wurde allerdings nur zu einem Drittel überwiesen. Etwas verwundert habe ich nachgefragt und erfahren, dass die deutsche Rechtssprechung die Zahlung der Kaution in drei Raten mit den Mietzahlungen billigt- hier wird die Restkaution also noch überwiesen. Der Mieter macht einen einwandfreien Eindruck, daher kommen mir keine Zweifel, dass dem nicht so wäre.

Hier die Darstellung der Ein- und Ausgaben seit Vermietungsbeginn am 15.03.2009:

Immobilie 2
Position Betrag Gesamtbetrag
Einnahmen €2.400,00
Pauschalmiete € 2.400,00
Ausgaben € 1.299,33
Betriebskostenvorauszahlung € 200,99
Instandhaltungsrücklage € 72,75
Internet / Telefon € 146,08
Sonstige Kosten (Einrichtung, etc.) € 226,81
Strom (hohe Rückerstattung) -€ 0,98
Verwaltergebühren € 37,88
Zinsaufwand € 615,80
Überschuss € 1.100,67

Den Vermögenszuwachs von € 1.100 in 3,5 Monaten finde ich schon ganz passabel. Bei einer Tilgung von ca. 110 Euro im Monat beträgt der Cashflow ca. 205 Euro.

Während ich mit Wertpapieren bisher nicht so gut gefahren bin, scheint diese Strategie aufzugehen. Außerdem finde ich ein im Voraus kalkulierbares Risiko und konstante Überschüsse weitaus angenehmer als das Auf und Ab an der Börse.

Ich bin bereits in Vorbereitungen für die Vermietung der Immobilie 3, die ab September oder Oktober hoffentlich einen weiteren Beitrag zum passiven Cashflow leistet. Dazu aber gesondert mehr.

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7 Reaktionen zu “Ist-Einnahmen Immobilie 1 und 2”

  1. Max

    Glückwunsch zu den durchaus positiven Zahlen. Ich werde auch mal schauen, ob das für mich auch mal ab kommenden Jahr in Frage kommt, wobei ich bis jetzt liquide Mittel eher in (eigene) Unternehmen stecke. Viel Erfolg weiterhin!

  2. Fritz

    Weiß jemand was mit den Leuten von from zero to hero geworden ist. die webseite von denen ist ja down?!?! gruss fritz

  3. marcelmarc

    Hallo zusammen,
    hört sich alles seh rinteressant an. habe die letzten monate diverse bücher gelesen in sachen passives einkommen schaffen. so langsam bin ich an dem punkt angelangt, wo lesen nicht mehr ausreicht.
    “machen” ist das zauberwort! jedoch würde ich gerne mehr erfahren von euch:

    Wie war eure erste immobilienanschaffung? Ist es ratsam klein anzufangen. Es gibt ja immobilien ab 10.000 euro, (kleine wohnungen etc.), wie informiert ihr euch?usw..
    würde mich gerne austauschen…
    greets und weiterhin viel erfolg

  4. Jeff

    @Fritz: der typ von from zero to hero ist mittlerweile millionär und hat sich zur ruhe gesetzt. oder aber er hatte die kohle nicht mehr, den webspace zu bezahlen ;-)

  5. Tim

    Hi,

    kannst du noch mitteilen, wie du die Immobilien finanziert hast?

    Anteil FK und EK?

    Bekannte von mir vergessen oft ihr Eigenkapital, das sie beim Kauf reingeschosssen haben, wenn sie über die Gesamtrendite ihrer Wohnung freudestrahlend erzählen.

    Betongold rechnet sich doch für viele nicht wirklich. Für die Eigennutzung kann ich das noch verstehen. Aber anderen eine Bude vermieten – das ist doch oft mit Ärger und Arbeit verbunden. Nix für mich. Aber jedem das seine, mir das meiste!

  6. daniel

    ich denke, ich verrate keine indiskretionen und glaube auch, dass webmaster es geschrieben hatte… also da kann ich dann aushelfen, da ich der finanzierer des vertrauens bin: 100% FK – EK ausschließlich für die erwerbsnebenkosten.

    deine argumente (rechnet sich oft nicht, ärger, arbeit, höherer EK-einsatz als geplant) kann ich durchaus nachvollziehen, ich denke aber, man muss das immer ganz individuell betrachten, individuell sowohl hinsichtlich dem kapitalanleger als auch für jede immobilie einzeln betrachtet. es gibt sehr viel schrott am markt, aber hin und wieder auch richtig gute objekte. und der webmaster hat m.e. eher von der letzteren sorte gekauft.

    ansonsten, sorry tim, finde ich deinen schlusssatz ausgesprochen eklig und vorsintflutlich. liegt wahrscheinlich daran, dass sich meine einstellung zu investements aller art in den letzten 12 monaten stark richtung nachhaltigkeit, ökologie und ethisch vertretbar gewandelt hat.

    in diesem sinne: gegen ausbeutung von mensch & natur ;-)

  7. Tim

    Oh sorry, bitte nicht falsch verstehen. Das war ironisch gemeint.

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