Tracking von Einsparungen

geschrieben am 29.12.2009; 3 Kommentare

Zunächst einmal frohe Weihnachten (nachträglich) an alle!

Ein Dank an dieser Stelle auch für die letzten Gastbeiträge von Daniel (“Mehr Netto 2010″, “MBA- Management by Absence”, “Der reichste Mann von Babylon”). Leider haben wir versäumt, in einigen Artikeln deutlich hervorzuheben, wer der Urheber ist. Die nächsten Male werden wir das durch einen separaten Autor deutlicher machen.

Obwohl ich die Tage zwischen Weihnachten und Sylvester nicht frei habe, versuche ich, mich um meine Finanzen zu kümmern und einen Annual Review auf die Beine zu stellen. Per Zufall ergibt sich bei einer kürzlich ergriffenen Maßnahme eine Überschneidung mit dem Gastbeitrag „Mehr Netto 2010“. Ich habe nämlich die Weihnachtstage dazu genutzt, einmal alle Verträge bzw. regelmäßige Buchungen zu überprüfen, um mögliche Einsparungen zu finden.  Ich merke, dass dies in regelmäßigen Abständen immer wieder notwendig ist.

Der unbefriedigende Umstand ist, dass ich diese bisher ohne sichtbares Ergebnis umgesetzt habe. Ab jetzt gehe ich daher anders vor, damit die Ergebnisse greifbar werden: Ich tracke die Einsparungen in einer Liste. Hier meine Einträge für die Einsparungsliste seit dem 19.12.2009:

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Gastbeitrag: Mehr Netto 2010

geschrieben am 22.12.2009; 3 Kommentare

Es gibt ja viele Möglichkeiten, sein netto-Einkommen zu erhöhen, beispielsweise aus der Kirche autreten, auf der Lohnsteuerkarte einen Freibetrag eintragen lassen, seine Versicherungen checken, alle bestehenden Zahlungsverpflichtungen (Handy, TV, Internet, Fitnessstudio, Vereinsbeiträge, Abos etc.) überprüfen… trotzdem ist es angenehm, wenn sich die “Rahmenbedingungen” ohne eigenes Zutun zum persönlichen Vorteil verändern. Ich bin überrascht, dass ich als kinderloser Single nächstes Jahr rund 1.200,- EUR mehr netto erhalten soll. Einen entsprechenden Rechner gibts u.a. auf focus.de. Da ich auch mit meinem bisherigen netto-Lohn ganz gut zu recht komme, erhöhe ich meinen Dauersparauftrag gleich mal um die 100,-. Diese Sparleistung verzinst bringt uns alle wieder ein paar Tage oder Monate früher zum Millionenziel :-)

Wie siehts bei Euch aus? Was macht Ihr mit dem höheren netto? Oder habt Ihr andere Lösungen zu mehr netto in 2010?

Gastbeitrag: MBA – Management by Absence

geschrieben am 16.12.2009; 3 Kommentare

Nein, es handelt sich nicht um einen neuen Studiengang. Es beschreibt etwas ketzerisch Timothy Ferriss´ Weg bzw. Anleitung zur finanziellen Unabhängigkeit in seinem Buch “Die 4-Stunden-Woche”. Ferriss spricht selbst zwar nicht von “goldenen Regeln” wie die Babylonier, doch klar, auch in diesem Buch stecken einige Grundsätze, von denen Ferriss überzeugt ist und an die er sich hält. Der Erfolg scheint ihm recht zu geben, zumindest konnte ich nichts gegenteiliges in Erfahrung bringen (wikipedia, seine eigene Seite). Ich möchte die aus meiner Sicht wichtigsten Gedanken (was bei der Flut an wirklich guten, lebensnahen Tipps echt schwierig ist…) hier zusammenfassen und wie auch schon meinen letzten Artikel zu den goldenen Regeln der Babylonier mit persönlichen Erfahrungen bereichern – ist schließlich ein private finance blog ;-)

Zuvor noch ein wichtiger Hinweis: Ferriss unterscheidet in seinem Buch zwischen Menschen, die alles für das Ende (z.B. das Rentenalter) aufsparen, er nennt sie “Aufschieber” – und den “Neuen Reichen”. Er gibt einige Beispiele zur Unterscheidung, der wesentliche ist jedoch aus meiner Sicht, dass die Neuen Reichen alles JETZT tun, wozu Sie Lust haben (ein Jahr Weltreise, Kletterkurse besuchen, täglich drei Stunden Golftraining usw.). Der Aufschieber will einfach nur “mehr” haben, kauft alle Dinge, die er haben will, will jede Menge Geld verdienen. Das Buch richtet sich also an diejenigen, die sich mit den “Neuen Reichen” identifizieren können. Andererseits ist auch für die Aufschieber unter uns interessant zu wissen, wie Ferriss seine finanzielle Unabhängigkeit erreicht hat bzw. was er zum Erreichen dieses Ziels empfiehlt.

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Gastbeitrag: Der reichste Mann von Babylon

geschrieben am 12.12.2009; 9 Kommentare

Immer mal wieder befällt mich die Vorstellung, ich müsste mehr Geld verdienen, mehr Vermögen anhäufen. Ich habe mir dabei nicht wie der Webmaster ein absolutes Ziel (eine Million) gesetzt, doch meine und seine Vorstellungen weisen zahlreiche Parallelen auf. Aus diesem Grund kam uns die Idee, dass ich als Gastautor hin und wieder diesem Blog einen Artikel beisteuere, um ihn mit etwas mehr Leben zu füllen, insbesondere mit Beiträgen zum Thema Immobilie bzw. Immobilienfinanzierung.

Für meinen letzten Urlaub hatte ich mir also George S. Clasons o. g. Werk gekauft. Ich habe dann im Urlaub allerdings Stieg Larssons Trilogie vorgezogen :-) Auf meinem täglichen Weg ins Büro war dann endlich Zeit für Clasons Buch. Es ist für den regelmäßigen Leser hier sicherlich ein alter Hut. Oder auch für Leser von Bodo Schäfers Werken. Dessen Bücher habe ich nicht mehr exakt in Erinnerung, hege aber den Verdacht, dass Bodo Schäfer den reichsten Mann Babylons kannte… Zum Buch: im Prinzip wurden lediglich sieben goldene Regeln auf dem Weg zur finanziellen Freiheit in schöne Geschichten verpackt – fertig. Wer sich an diese sieben Regeln hält, macht sicherlich nichts falsch auf seinem Weg zur Million. Nachfolgend also für alle Interessierte als Notizzettel diese sieben Regeln – und dahinter meine persönliche Meinung dazu:

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