Bilanz 2009 – Teil 3

Der dritte Teil im Jahresabschluss ist nun endlich die Zieldefinition für 2010. In Bilanz 2009 – Teil 2 habe ich vorgerechnet, dass ich in 14 Jahren bzw. 2024 die erste Million erreiche- wenn alles so bleibt wie bisher. Jetzt geht es darum, diesen Zeitraum zu verkürzen.

Wie in der Bilanz 2007 wechsle ich mal für die Zieldefinitionen ins Präsens. Mein Unterbewußtsein soll darauf reinfallen und entsprechend nach Lösungen suchen. Es geht los:

  1. 100K: Am 31. August 2010 habe ich endlich die 100k Nettovermögen überschritten. Die im detaillierten Plan für Projekt REACH100 schriftlich fixierten monatlichen Zwischenziele habe ich jeden Monat erreicht. Im März 2010 habe ich beispielsweise mein Nettovermögen von 88.275,63 Euro um 2.507 Euro auf 90.782 Euro gesteigert. Teilweise durch Aktiengewinne, durch die 700 Euro passives Einkommen, durch 1.500 Euro Sparleistung monatlich, aber auch durch Füllen der Lücken mit zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten.
  2. Immobilie 4: Ich habe eine weitere Immobilie erworben, die mir die Option auf zusätzliches passives Einkommen eröffnet.
  3. Passives Einkommen: Mein passives Einkommen hat sich im Laufe des Jahres 2010 aufgrund verschiedener Maßnahmen von 700 Euro monatlich auf eine vierstellige Zahl erhöht. Es wurde mindestens ein zusätzlicher passiver Einkommenstrom geschaffen.
  4. “Aktives” Einkommen: Mein Einkommen, also mein Gehalt, hat sich auf eine sechstellige Summe erhöht.
  5. Rule-1 Aktie: In 2010 habe ich aufgrund der Illiquidität und langen Laufzeiten keine weiteren geschlossenen Fonds erworben. Stattdessen habe ich es geschafft, eine Rule-1  Aktie zu erwerben, deren Verlauf sehr erfolgreich war. Investiert habe ich in diese Aktie einen vierstelligen Betrag.
  6. Ausgaben: Obwohl ich in der teuersten Stadt Deutschlands lebe, haben meine Gesamtausgaben nie 2.000 Euro im Monat überschritten, so dass immer eine Sparleistung zwischen 1.500  Euro und 2.000 Euro monatlich erreicht wurde.

Fertig! Die Ziele sind anspruchsvoll, aber nicht unerreichbar. Mit viel Fokus kann ich sie erreichen. Dazu nehme ich sie mir mindestens einmal pro Woche vor, lese sie durch und schreibe sie nochmal nieder, wie von Bodo Schäfer empfohlen. Am Ende des Jahres werde ich mich dann an diesen Zielen wieder messen. Also, ran an die Arbeit!

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7 Reaktionen zu “Bilanz 2009 – Teil 3”

  1. Martin

    Das tut wahrscheinlich überhaupt nichts zur Sache, aber in den Zieldefinitionen kommt kein einziges Mal Präsens vor ;)

  2. Nasenmann

    Zum Thema Rule1:
    Glaubst du wirklich, dass dieses Anlageprinzip dir überdurchschnittliche Renditen bringen wird? Da es sich hier um einen bekannten Ansatz handelt, legen alle möglichen Leute nach diesem Ansatz an. Dh, Aktien, die in Frage kommen sind eh hoch bewertet (im Vergleich zum Restmarkt). Fazit: bringt unterm Strich leider gar nix.
    Ich habs hier schon ein paarmal geschrieben, aber ich sags nochmal: informier dich mal über passives Investment, ETFs usw. Da lügt man sich auch nicht so leicht in die eigenen Tasche.

  3. Hedger

    Donnerwetter! Du hast mittlerweile ein monatliches passives Einkommen von über 1000 Euro? Damit wäre ich bei meinem derzeitigen Lebensstandard schon finanziell frei. Ganz so weit bin ich aber noch nicht. Viel Erfolg weiterhin und lass Dich durch einige Kommentare hier im Blog nicht verunsichern. Wer bereits ein vierstelliges passives Einkommen pro Monat erzielt, muss zwangsläufig vieles richtig gemacht haben. ;-)

  4. Hedger

    Sorry, Du möchtest es von 700 auf 1000 Euro in 2010 steigern. Aber dennoch, auch 700 Euro monatlich sind eine sehr stolze Summe, weiter so!

  5. webmaster@pfblog.de

    Also, zum Thema Präsens: Stimmt, Grammatik bin ich nicht so der Crack. Wie hieß diese Zeit noch, die alles so klingen lässt, als hätte man es bereits erreicht? perfekt futura bla bla?

    @Nasemann: Ich glaube, die wenigsten investieren nach Rule 1. Das ist eine Menge Arbeit, die ganzen Zahlen durchzugehen. ETFs hatte ich auch schon. Was ist denn ein passives Investment? Habe ich noch nie gehört? Stell’ uns das mal kurz vor.

    @Hedger: Ja, momentan 700. Vierstellig wäre aber schon netter.. Dann könnte ich mich auch schon nach Asien absetzen, und dort eine ruhige Kugel schieben :) So ganz realistisch ist das aber noch nicht, weil mich ein Mietausfall aus der Bahn werfen würde.

  6. Nasenmann

    OK, mal in Kurzform:
    angenommen, eine Investmentregel am Aktienmarkt verspricht potenziell überdurchschnittliche Erträge (in diesem Fall Rule1). Was passiert? Andere adaptieren diese regel, die Kurse der ausgewählten Aktien passen sich entsprechend nach oben an. Grund: Ein Aktienkurs spiegelt immer die ZUKÜNFTIGE Entwicklung eines Unternehmens wider. Und ich rede jetzt nicht von ein paar Kleinanlegern wie du und ich. Ich rede von grossen Fonds, Investmentgesellschaften etc.
    Sobald dauerhaft irgendwo überdurchschnittliche Renditen erwirtschaftet werden passiert wohl was? Genau! Viele springen auf den Zug auf (und sei es nur durch den Kauf von Fondsanteilen, die den entsprechenden Investmentgrundsatz verfolgen). Die Folge ist wieder: die Kurse passen sich sofort an.
    D.h. wenn du nicht der erste (oder einer der ersten) bist, der hier anlegt, kannst dus auch lassen.
    Aber ich schweife ab.
    Dem oben geschriebenen gegenüber steht das sog. passive Investment. D.h. wir versuchen gar nicht erst, den Markt zu schlagen (was nach Kosten dauerhaft aus og Gründen auch nicht möglich ist) sondern kaufen grundsätzlich immer den kompletten Markt. Die Frage ist nur: welchen Markt kaufe ich. Das ist immer abhängig vom Anlagehorizont und der Risikoneigung. Und weil passive Fonds (idR ETFs) so schön günstig sind (man muss ja keinen teuren Manager bezahlen sondern ein Computreprogramm kauf stur den Markt), hat man auch kaum Kosten.
    Beispiel:
    risikoavers oder kurzer Horizont: zB Pfandbriefe als ETF
    mittleres Risiko oder längerer Horizont: zB MSCI World ETF
    hohes Risiko: zB emerging markets ETF
    Man kann natürlich auch mischen, was ich sowieso empfehlen würde. D.h. man macht sich hauptsächlich Gedanken, welche Asset-Klassen verwendet werden und nicht, welche Einzelaktien kaufenswert sind.
    Klingt natürlich weit wenigr spannend (und lässt sich auch viel weniger gut von irgendwelchen Banken vermarkten), ist aber unterm Strich am effektivsten (zumindest mittel- und langfristig).

    Bei Gelegenheit werd ich das ganze auch mal ausführlich in meinem eigenen Millionärsblog beleuchten.

  7. Jan

    Das Problem ist, dass dein Traum von Asien 100% nicht realisiert werden kann. Du musst dich ab und zu doch um die Mieter und die immobilien kümmern. Ein paar Flüge im Jahr aus Asien oder ein Vermögensverwalter/Immobilienverwalter mit einem Sorglospaket würde die Rendite erheblich schmälern. ;)

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