|
Im März 2009, also vor ca. einem Jahr, habe ich das erste Mal über das Buch „Regel Nummer 1“ geschrieben (Regel Nummer 1) . Regel Nummer 1 ist eine Methode, Aktien nach einer bestimmten Methode zu analysieren und dann Baissephasen zu nutzen, um diese aufzukaufen. Nach dieser Methode kauft auch Warren Buffett, der reichste Investor der Welt, seine Aktien. Ich hatte mir vor einem Jahr zwar einige Aktien auf die Watchlist genommen, die ich weiter analysieren wollte, allerdings bin ich dazu aufgrund von akutem Zeitmangel nie gekommen. Im Nachhinein ziemlich ärgerlich, da alle Aktien gestiegen sind. Umso mehr habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, eine Regel-1-Aktie zu finden und ins Depot zu legen. Daher zwinge ich mich jetzt, den Prozess Schritt für Schritt zu durchlaufen.  Aktuell lese ich das Buch Payback Time von Phil Town, dem Nachfolger seines Buchs „Rule No. 1“. Es geht mehr auf das Fundament der Investmentregel ein, als das bisherige Buch. Zu Beginn macht Phil Town dem Leser bewusst, dass eine Aktie nicht nur eine Aktie ist. Wenn Du eine Aktie kaufst, wirst Du Teilhaber eines Unternehmens, und das solltest Du als Aktionär stets im Bewusstsein haben. Diese Einstellung hatte ich in der Vergangenheit nicht so richtig. Es ging mir hauptsächlich darum, kurzfristig einem heißen Aktientipp nachzugeben und dem schnellen Profit hinterher zu rennen- ein völlig falscher Ansatz. Auch wenn es viele Punkte an meiner Übergewichtung von geschlossenen Fonds zu kritisieren gibt, so hat das ganze doch einen Nutzen:
Nach Phil Town (und auch Warrren Buffett) sollte man unbedingt die Finger von Unternehmen lassen, die man nicht versteht. Im ersten Schritt gilt es herauszufinden, welche Unternehmen überhaupt für einen persönlich in Frage kommen. Dazu schlägt Phil Town vor, eine Überlappung in den folgenden Bereichen zum Ausgangspunkt für eine Aktiensuche zu machen:
Aus diesen Bereichen sollte man dann die Industrien ableiten, in denen man nach Aktien suchen sollte. Los geht’s mit einer Aufstellung, die z.T. mit einem Augenzwinkern zu sehen ist:
 Auffällig sind die Bereiche, die in allen drei Kästchen vorkommen: Investieren, Immobilien, Sport, Bücher und alles was mit Einkauf zu tun hat. Ich sollte also z.B. in der Immobilienbranche suchen oder bei Investmentgesellschaften wie z.B. Berkshire Hathaway. Aber auch die Bereiche, die nur in zwei Kästchen vorkommen, kommen in Frage. Auf die Suche gemacht habe ich mich schon. Dokumentieren werde ich die Aktien dann in Schritt 2. |
||||||
Verwandte Artikel |
||||||
| Willst Du auf dem aktuellen Stand von pfblog.de bleiben? Dann abonniere den Feed! | ||||||
|
||||||
|
||||||
10 Reaktionen zu “Regel Nummer 1: Schritt 1”Einen Kommentar schreiben |
|
|||||||||||||||||||||||





Am 4. April 2010 um 22:13 Uhr
Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen!
Am 5. April 2010 um 18:54 Uhr
Moin! Also ich bin echt immer wieder erstaunt, wie du zufällig genau die selben Schritte vollziehst wie ich. Allerdings hast du mir bei Regel Nummer 1 voraus, dass du das Buch schon gelesen hast. Da hab ich noch 50% vor mir – aber das ist zeitnah geschafft.
Tauschst du dich eigtl. mit anderen zu Regel Nummer 1 aus oder machst du dein Ding. Es gibt dazu ein Forum, was ziemlich viele Aktien etc. behandelt (hat), allerdings ist es etwas eingeschlafen. Vll. bringt der Link ja was: http://www.regel1investor.de/
Ich werde deinen Weg auf jeden Fall immer mal wieder kreuzen – wie gesagt, irgendwie komisch, dass du relativ zeitnah meine Themen aufgreifst ;)
Weiter so, Gruß aus HH
Am 6. April 2010 um 16:33 Uhr
Hallo,
viel Erfolg bei diesem Teil des Engagements. Verstehe es nicht falsch, Deine Aussage
“Das ist auch der Fall bei Aktien, denn halte ich an Aktien in einer Baisse fest und verkaufe ich nicht, ist noch kein Verlust entstanden. Ich muss mich darauf verlassen, dass der Wert der Aktie wieder steigt und letztlich auf einem Niveau landet, der den wirklichen Unternehmenswert wiederspiegelt.”
ist gefährlich. Der Verlust entsteht nicht erst, wenn Du verkaufst. Eine solcher Ansatz wird dazu führen, dass Du lahme Enten in Deinem Depot haben wirst, die (a) Dein Kapital binden und (b) ev. noch weiter fallen werden und Kapital vernichten werden, auch wenn Du die nicht verkaufst..
Ich würde Dir auf jeden Fall raten, erstmal mind. ein Jahr das ganze “auf dem Papier” durchzuspielen. Es gibt genug Möglichkeiten, ein Demodepot zu pflegen. Da kannst Du genug lernen, ohne eigenes Geld zu riskieren.
Wenn Du so ein Anhänger von Value-Investing bist, warum kaufst Du dann nicht direkt Berkshire Hathaway? Besser als Warren Buffet wirst Du das auch nicht hinbekommen.
Nach dem letzten Aktiensplit sind die B-Anteile für ca. 80 $ / Stk zu haben.
Alter
Am 10. April 2010 um 16:09 Uhr
Schön, dass die beiträge wieder häufiger und lebendiger werden. dankeschön
Am 14. April 2010 um 13:05 Uhr
Würg! Diesen Blog zu lesen ist wie einer schnecke beim autobahnüberqueren zuzusehen! Langweilig und null fortschritt zu sehen! CIAO
Am 15. April 2010 um 09:45 Uhr
Der Blog ist halt relativ ehrlich und verzichtet auf die übliche Selbstdarstellung des Bloggers. Aber eine Idee wäre es mehr Artikel zu veröffentlichen. Starte doch mal einen Aufruf zum Thema …sind bestimmt einige Dabei die Ihre Meinung gerne kund tun würden.
Gruss
Am 15. April 2010 um 11:01 Uhr
I Gehaltsvergleich
Das Thema Gehaltsvergleich ist eigentlich der Dauerbrenner bei vielen von uns. Keiner will öffentlich drüber reden aber uns alle interessiert es brennend. Wer verdient was?
Natürlich versuchen wir uns alle im Benchmark in der Kaffeeküche und auf der Weihnachtsparty. Hier ein paar Webseiten von unterschiedlichster Qualität.
gehaltsvergleich.com
- Halbwegs gut gemacht, allerdings fehlt es an Datenbasis
welt.de/finanzen/article3212756/305-Berufe-der-grosse-Gehaltsvergleich.html
- Infotainment
kununu.com/
- Gut gemacht, aber die Datenbasis
absolventa.de/gehaltsvergleich
- Zur Groben Übersicht
Glassdoor.com
- Für den internationalen Vergleich
http://www.wiwo.de/karriere/tabellen-2/gehaltstest-2010.html
Die wohl beste Quelle für Gealtsinfos im deutschsprachigen Web. Eine Formel berücksichtigt Größe, Branche und Region. Allerding s fehlt mir die detaillierte Einteilung nach Berufsjahren/Hierachiestufen.
Ebenfalls gut sind für die Finance Bereich die Gehaltsstudien von Robert Half und Michael Page.
Gruss, Anfänger
Am 20. April 2010 um 18:46 Uhr
Bonjours,
ich bin ja mal gespannt, fuer welches Papierchen Du Dich entscheidest. Wie Du meinem Blog vielleicht entnommen hast, moechte auch ich am liebsten den Cashanteil meines VErmoegens reduzieren. Ich traue mich im Moment aber nicht so ganz an noch mehr Aktien ran. Den Grossteil meiner Papiechen hatte ich bei einem DAX-Stand von unter 5k eingekauft. Ich habe ein wenig Angst, dass es zunaechst eher wieder ein wenig runtergeht. Ich schaue zurzeit wieder verstaerkt nach Immobilien und sondiere den Zweitmarkt. Anyway, vielleicht kriege ich durch Dich ja einen interessanten Aktientipp.
Gruss,
Arkad
Am 22. April 2010 um 22:01 Uhr
Hi,
also ich bin auch noch kein Millionär, aber was nicht ist kann ja noch werden.
Allerdings mache ich das ganze nicht mit Aktien sondern mit Devisen/Rohstoffen.
Dazu habe ich eine Mehtode, die es sehr wahrschenlich macht, dass man überwiegend den Gewinn einfährt.
Devisen werden in aller Regel nur sehr kurz gehalten im Gegensatz zu den Aktien und sind meiner Meinung nach eben deshalb auch gewinnorientierter… Aber das muss ja auch jeder für sich entscheiden. Man kann auch mit Aktien zum Millionär werden.
-> Es geht letztendlich nur um eine einzige Entscheidung. Hat man das richtige Papier im Depot kann man sich glücklich schätzen…
Viele Grüße
Am 27. April 2010 um 15:25 Uhr
hi, hab den kurzen artikel über gehaltsvergleiche geschrieben. leider gab es keinerlei reaktion drauf – find ich persönlich etwas schade. liebe leser schreibt eigene artikel und veröffentlicht die hier. schreibt über dinge die euch bewegen oder beteiligt euch zumindest mehr an den diskussionen