Kürzung des Arbeitslosengeldes und erster Nettoverlust

geschrieben am 17.02.2009; 2 Kommentare

Wie im Beitrag vom 30.01. angekündigt, hatte ich mit einer Auszahlung des Arbeitslosengeldes in Höhe von 1.606,80 Euro gerechnet. Das entspräche dem Tagesgeld-Höchstsatz für kinderlose Singles von 53,56 Euro.

Die Begründung bekam ich erst die darauffolgende Woche zugeschickt: Ich hatte mit meinem letzten Gehalt im Dezember eine Urlaubsabgeltung für meinen Resturlaub bekommen. Hätte ich den noch ausstehenden Urlaub im Anschluss an das Arbeitsverhältnis genommen, so wäre ich bis einschließlich 14.01. im Urlaub gewesen. So lange hat der Anspruch auf Arbeitslosengeld geruht, also wurde erst ab dem 15.01. gerechnet. Ausgezahlt wurden weiterlesen…

Das Ende der Arbeitslosigkeit und die Entscheidung für das Hamsterrad

geschrieben am 31.01.2009; 2 Kommentare

Seit der Kündigung Ende Oktober sind jetzt knapp drei Monate vergangen. Es waren ziemlich bewegte Wochen, in denen alles drunter und drüber ging und es sehr “schmutzig” zuging. An dieser Stelle nun eine Wiederholung aller Ereignisse und Gedankengänge bis zur Entscheidung für ein neues Arbeitsverhältnis.

Um die Story von ganz vorne aufzurollen, fange ich weiterlesen…

Arbeitslosengeld-Antrag: genehmigt.

geschrieben am 30.01.2009; 0 Kommentare

Gleich nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub wurde ich von der Realität wieder eingeholt. Im Briefkasten befanden sich wieder Briefe vom Arbeitsamt, die mir den Februar mit Terminen vollpflastern wollten. Gleich am nächsten Morgen nach meiner Rückkehr musste ich zur Antragsabgabe für das Arbeitslosengeld.

Erst die Arbeitssuchendmeldung, dann am 02.01. die Arbeitslosmeldung und jetzt der dritte Besuch für die Antragsabgabe. Den Termin hatte ich bei der Arbeitslosmeldung am 02.01. vereinbart, wo mir die Sachbearbeiterin frühestens einen Termin am 29. anbieten konnte. Und zwar mit der Begründung, dass den Arbeitsämtern seit Mitte Dezember die Türen eingerannt werden. Die gestern veröffentlichte weiterlesen…

Urlaub in Südostasien

geschrieben am 30.01.2009; 4 Kommentare

Jeder braucht mal eine Auszeit, um die Batterien wieder aufzutanken und um Abstand zu gewinnen. Diese Erholungsphasen habe ich bisher immer vernachlässigt. In allen Angestelltenverhältnissen kam immer etwas  dazwischen:  Ein Projekt, Deadlines, die Meinung eines Vorgesetzten, etc. Und wenn ich Urlaub hatte, dann aber bitte mit Email-Verfügbarkeit und Handy. Der Luxus meines Stands als Arbeitsloser: mit freiem Kopf und ohne Handy und Email einfach weg! Natürlich musste ich den Urlaub vom Arbeitsamt genehmigen lassen, aber angesichts der vorliegenden Vertragsangebote und der Erklärung, dass ich am 01.02. wieder anfange, war das kein Problem.

Aufgrund meines langen Aufenthalts in Indien im Rahmen eines Outsourcingprojekts sollte es wieder Asien werden, und zwar aufgrund der vielen Empfehlungen Thailand. Ein Traumland…

Die ganze Zeit habe ich am Strand bei tropischen 30 Grad meine Zeit mit Kitesurfen, im Sonnenstuhl liegen und Essen in Fischrestaurants zugebracht.  Die Leute sind alle sehr herzlich und selbst wenn Du manchmal beschissen wirst, gönnst Du den Leuten die Extrapfennige durch Touristen-Wucherpreise. Um zu veranschaulichen, wie günstig dort alles ist, hier ein paar Beispiele:

  • 20-40 Cent: Melone, Ananas, junge Kokosnuß, kleine Snacks am Strassenrand und Getränke (Bier, Erfrischungsgetränke)
  • 50 Cent: ein Liter Benzin
  • 60 Cent – 1 Euro:  einfaches Gericht in heimischen Restaurants
  • 1 Euro – 10 Euro: Vom einfachen Fischgericht über Garnelen bis zum Hummer
  • 15 Euro: 150  km Taxi
  • 3 Euro – 30 Euro: Unterkunft pro Nacht von “einfach” bis “fancy”. In Bangkok habe ich leider die 3-Euro-Unterkunft selbst testen müssen, die wirklich aussieht wie im Film “The Beach”…

Natürlich gibt es auch Touristenlocations, in denen alles zu deutschen Preisen angeboten wird, aber die Beispiele oben sind ein guter Durchschnitt.  Ganz im Sinne von Friedmans Die Welt ist flach macht es auch Sinn, die folgenden Leistungen und Produkte aus Asien zu weiterlesen…