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geschrieben am 21.06.2009; 0 Kommentare
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Ja, mich gibt es sogar noch. Weder mit dem Flugzeug abgestürzt noch sonst etwas. Danke für die vielen Kommentare in der Zwischenzeit- gerade die Kritik hinsichtlich der Beitragshäufigkeit habe ich zwar wahrgenommen, aber an Zeit für einen neuen Beitrag hat es gefehlt. Den letzten Artikel habe ich am 22.03. geschrieben, also fast vor einem Monat. Ein Update ist fällig!
In der Welt um uns herum ist in der Zwischenzeit einiges passiert. Die Finanzkrise hat zwar an der Börse nachgelassen, aber im realen Leben greift sie jetzt erst um sich. Im Bekannten-, Freundes- und Kollegenkreis gibt es mittlerweile zahlreiche Beispiele für Kurzarbeit und Entlassungen. In der Presse kann man täglich über neue Insolvenzen lesen. Jetzt bin ich ehrlich gesagt einigermaßen froh, dass der letzte Arbeitgeber uns quasi ganz zu Beginn der Finanzkrise weggekürzt hat, nämlich direkt nach der Lehman Brothers-Pleite im September (siehe Beitrag “Wie die Finanzkrise zu einer Kündigung führte“). Nach einem Monat Arbeitslosigkeit sitze ich nun beim neuen Arbeitgeber mit der Mission “Einsparungen holen” fest im Sattel.
Aber das Thema Einsparungen war -wie Du Dir sicherlich denken kannst- seit dem Einstieg am 01.02. ein sehr gefragtes Thema, das so viel Zeit und Arbeitsleistung eingefordert hatte, dass gar keine Zeit mehr blieb. Auch nicht für den Blog. Hinzu kam noch der zunächst temporär geplante Ortswechsel. Erst Mitte letzter Woche hat sich die Arbeitslast etwas entspannt und ich nutze die Zeit, um wieder “Back on Track” zu kommen. Gar nicht so leicht.
Updates gibt es in vielen Bereichen, die ich an dieser Stelle nur kurz zusammenfasse:
- Nettowert: Es geht langsamer vorwärts. Obwohl in der Monatsmitte schwierig zu bestimmen, liegt er bei ca. 73.000 Euro.
- Temporärer Ortswechsel: Leider ist aus dem temporären Ortswechsel ein Aufenthalt auf unbestimmte Zeit geworden. Das zieht eine dauerhafte Vermietung der Immobilie 2 nach sich. Da auch noch eine Frage zum Stand der Vermietung kam, werde ich dazu einen gesonderten Beitrag schreiben, in dem ich auch die bisher entstandenen Einnahmen und Ausgaben gegenüber stelle.
- Immobilie 3: Auch hier ist aufgrund des Standortwechsels keine Eigennutzung mehr möglich, daher bin ich momentan schon in der Planungsphase für eine Vermietung ab September/Oktober. Auch dazu gesondert mehr.
- Steuererklärung: Gerade noch rechtzeitig zur Deadline am 31. Mai abgegeben…
- Ausgaben: So gut ich die Ausgaben in den Griff zu bekommen schien, so sehr hat sich die Situation verändert. Eine völlig veränderte, vor allem mobile Lebenssituation bedingt höhere Ausgaben. Darüber hinaus fallen jetzt im kleinerem Rahmen Basisanschaffungskosten (Einrichtung) an, damit der Aufenthalt auf “unbestimmte Zeit” etwas erträglicher wird.
- Gehaltsentwicklung: Wie bereits angekündigt ist das Fixgehalt gleich geblieben, aber der Bonusanteil ist weitaus geringer. Außerdem wird er jährlich und nicht unterjährig gezahlt. Und in Finanzkrisen-Zeiten ist diese Zahlung leider nicht so sicher… Insgesamt also finanziell eine eher unbefriedigende Situation. Wenn ich aber sehe, wie auch der Rest des Ex-Arbeitgebers von den Auswirkungen der Finanzkrise quasi “in der Luft” zerissen wird, befinde ich mich in einer akzeptablen Situation.
- Kurzarbeit: Nein, mich hat es noch nicht getroffen, aber andere mir gleich gestellte Berater schon. Kurzarbeit wird nämlich sofort umgesetzt, wenn ein Mitglied des Beratervolks keinen Einsatz bzw. kein Projekt mehr hat. Sollte Kurzarbeit eintreten, verbessert sich u.U. das Verhältnis von eingesetzter Zeit zu verdientem Geld, aber insgesamt sinkt das Gehalt auf 85% ab. Damit werde ich mich aber erst auseinander setzen, wenn der unwahrscheinliche Fall eingetreten ist.
Soviel als Zusammenfassung. Einzelartikel folgen.
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geschrieben am 01.05.2008; 4 Kommentare
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Ein alter 88-jähriger Herr aus dem Fitnesstudio hat es neulich ganz treffend beschrieben: “Meine Eltern konnten noch etwas an die Enkel vererben. Aber uns haben die Suppenhühner alles weggenommen.” Ich habe nicht weiter nachgefragt, wann und wie er geschieden wurde und was ihn das ganze gekostet hat. Aber ich vermute mal, dass er das nicht ohne Grund gesagt hat.
Etwas ähnliches ist mir nun auch untergekommen. weiterlesen…
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geschrieben am 31.10.2007; 5 Kommentare
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Bevor ich morgen früh wieder meinen Monatsabschluss aufstelle, schicke ich Dir noch einen Kommentar zu meinen Ausgaben vorab. Die erhöhen sich nämlich konstant ab diesem Monat um 230 Euro im Monat, und zwar über einen Zeitraum der nächsten 12 Monate. Was steckt dahinter?
Es geht um Weiterbildung. Ja, ich habe in Kauf genommen, über die nächsten 12 Monate 29 Samstage à 8 Stunden einer Weiterbildung nachzugehen, die dazu dient, mich meiner eigentlichen Leidenschaft näher zu bringen. Im Berufsleben ist es oft so, dass Du in Anbetracht einer guten Position oder eines konkurrenzlos guten Gehalts eine Richtung einschlägst, die oft nicht Deiner eigenen Leidenschaft entspricht. Um aber wirklich viel erreichen zu können, muss man sich für die Dinge begeistern können, die man tut. Du musst alles zu Deinem Thema aufsaugen, andere davon überzeugen- nur dann kannst Du wirklich erfolgreich sein. Und das tust Du nicht, wenn Deine Arbeit nicht Deiner Leidenschaft entspricht. Denn sonst bist Du nur halbherzig bei der Sache. Insbesondere im Hinblick auf die Selbständigkeit (die ich ja auch anstrebe) ist es wichtig, der eigenen Leidenschaft nachzugehen, sonst gibt man vielleicht zu früh auf.
Ich stand mal an einem Punkt, an dem ich mich selbst darauf besinnen musste, was ich eigentlich wirklich will und was meiner Leidenschaft entspricht. Wenn man Älter wird, vergisst man das schnell. Und zum Rückbesinnen darauf hat mir besonders das Hörbuch Finding Your Passion von Cheryl Richardson geholfen. Meist handelt es sich um eine Sache, die man aus reinem Interesse schon vor dem 16 Lebensjahr als Freizeitbeschäftigung gemacht hat…
Du weißt, ich achte sehr auf meine Ausgaben und dementsprechend habe ich auch lange über diese "Investition" nachgedacht. Zum Glück lassen sich Weiterbildungskosten zu 100 Prozent als "Aufwendungen für berufliche Fortbildungen" absetzen, wodurch sich folgender Nettoaufwand ergibt (Steuertipps entnommen aus dem Konz):
weiterlesen…
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geschrieben am 02.09.2007; 2 Kommentare
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Diesen Monat konnte ich meine Top 2 Nettowertsteigerung um €3.073,11 EUR von €33.068,94 auf €36.142,05 verbuchen. Ich habe keine Ahnung, wie das zustande gekommen ist, denn in meiner Aufstellung der Gewinn-und-Verlust-Rechnung verzeichne ich lediglich Überschüsse von €1.313,28. Ich lüge auch nicht, denn ich beginne einen Monatsabschluss immer mit einer Aufstellung der Bilanz: Ich gucke alle meine Kontenstände und andere Vermögenswerte durch und schreibe sie auf die Aktivseite der Bilanz, dann ziehe ich die Verbindlichkeiten ab. Erst danach erstelle ich die GuV. Ich habe alles nachgeprüft, aber die Differenz kann ich nicht erklären. Sicher ist, dass ich immer fleissig übriges Geld auf mein kürzlich eröffnetes Tagesgeldkonto bei der DAB geschoben habe, wo sich mittlerweile €4.600 angesammelt haben. Bei der Sonderaktion gab’s bis jetzt schöne 6,6 Prozent Zinsen darauf, ab September 4,5 Prozent.
Ich habe ja schon des Öfteren angedeutet, dass es Mängel in meiner Kostenrechnung gibt, da ich nicht zwischen Einzahlungen/Auszahlungen und Einnahmen/Ausgaben unterscheide. Da besonders um das Monatsende sehr viele Transaktionen auf dem Konto laufen, kann es sein, dass ich Ausgaben schon berücksichtige, die noch zu keiner Auszahlung geführt haben, so dass das Ergebnis evtl. zu hoch ausfällt. Im Moment habe ich keine Zeit, dass Thema zu adressieren, aber ich muss mich noch dieses Jahr um diese Ungenauigkeit kümmern.
Sehr schön finde ich meinen Budgeting-Erfolg (siehe Sparoffensive), der das erste Mal meine Ausgaben unter die Schwelle von weiterlesen…
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