Fidura Rendite Plus Ethik Gesellschafterversammlung 2009

geschrieben am 06.09.2009; 4 Kommentare

Wie angekündigt war ich vergangenen Donnerstag auf der Gesellschafterversammlung des Fidura Rendite Plus Ethik Fonds.

Den Fonds habe ich im Juni 2006 mit einer nominalen Summe von 19.500 Euro gezeichnet.  Gegenwärtig habe ich 5.565 Euro bereits eingezahlt, die verbleibenden ausstehenden Einlagen erbringe ich in Sparraten von monatlich 105 Euro.

Beim Fidura Rendite Plus Ethik Fonds handelt es sich um einen Private Equity Fonds, der direkt in Unternehmen investiert. Über den Fonds habe ich bereits mehrfach berichtet, z.B.:

Der Fonds ist als vermögensverwaltender Fonds konzipiert, was die folgenden Vorteile hat:

  • Der Fonds darf keine Dauerschuldverhältnisse eingehen, d.h. im wesentlichen kein Fremdkapital aufnehmen. Beteiligungen können also nicht –wie häufig üblich- durch Fremdkapital geleveraged werden, was eine Insolvenz des Fonds unmöglich macht.
  • Der Fonds darf keine Gewinne thesaurieren, d.h. Gewinne müssen bedingungslos an die Anleger ausgeschüttet werden.

Interessant war nun auf der Gesellschafterversammlung der Bericht über die Entwicklung der drei Beteiligungsunternehmen, über die ich im folgenden kurz berichten möchte. Mehr Details über die Unternehmen gibt es auch direkt bei Fidura auf der Homepage.

WebFactory

Das erste Beteiliungsunternehmen mit einer Beteiligungssumme von 500.000 Euro (alle Beteiligungssummen beziehen sich nur auf diesen und nicht auf den Vorgängerfonds) entwickelt sich sehr positiv. Das Produktportfolio  für Prozessvisualisierung wurde kürzlich (und noch öffentlich nicht offiziell) um ein Produkt erweitert, dass auf einem gegenwärtigen und zukünftigen „Hype“ basiert. Implementierung eines Piloten ist bereits für einen Kunden erfolgt, weitere fünf Kunden werden das Produkt implementieren. Kein Umsatzrückgang an der WebFactory-Front, sogar zu Finanzkrisen-Zeiten!

SensorDynamics

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FIDURA Rendite Plus Ethik Fonds

geschrieben am 17.10.2008; 0 Kommentare

Private Equity ist die Anlageklasse, mit der die höchsten Renditen erzielt werden können. Mit Private Equity sind langfristig Renditen von 16-18% möglich, an den Aktienmärkten hingegen durchschnittlich 12% (Quelle: Mackewicz und Partner). David F. Swensen hat für die Yale-Univesität in den letzten 10 Jahren eine durchschnittliche jährliche Kapitalrendite von 17,2% erzielt- ein sagenhaftes Ergebnis. Erzielt wurde es, in dem mindestens 50% in Immobilien und Private Equity investiert wurde. So konnten auch in Krisenzeiten börsenunabhängig hohe Renditen erwirtschaftet werden (nachzulesen in David Swensen’s Buch Erfolgreich Investieren).

Private Equity gehört also als renditestarkes, börsenunabhängiges Investment in jedes Portfolio. Das Problem mit dieser Assetklasse ist, dass sie hauptsächlich institutionellen Anlegern und vermögenden Privatkunden zugänglich ist. Seit wenigen Jahren gibt es zwar Publikumsfonds für die breite Masse, allerdings ist meist erforderlich, dass 15.000 Euro oder mehr auf einen Schlag in den Fonds eingezahlt werden.

Das war für mich keine Option, also habe ich mich auf die Suche gemacht und wurde fündig: beim “Fidura Rendite Plus Ethik Fonds”. Kurz die Fakten auf einen Blick:

  • Mindestzeichnungssumme: 19.500 Euro
  • Ratierliche Ansparung: in Raten von 100 Euro monatlich. Vorteil: Fonds hat keinen Investitionsdruck wie alle anderen verfügbaren Private Equity Fonds und Du musst die Einlage nicht auf einmal aufbringen.
  • Absicherung möglich: Es besteht die Option, einen Teil der Anlage in eine Absicherung in Form einer britischen Lebensversicherung fließen zu lassen. Das garantiert, dass Du Deine nominalen Einzahlungen mindestens zurück erhälst. Ich werde meine Absicherung kündigen, sobald es zur ersten Auszahlung gekommen ist und ich gesehen habe, dass der Fonds “läuft”.
  • Laufzeit: 20 Jahre: Je früher Du mit dem Sparen anfängst, umso besser. Ich bin bei der Auszahlung noch in den 40ern ;)
  • Wichtig bei so einem Fonds: Gutes Management, dass die Anleger ständig informiert hält. Das gute Management zeigt sich in den ersten beiden Investments. Und informieren konnte ich mich z.B. durch einen Anruf beim Fonds jederzeit.

Ich möchte Dir kurz die Artikel vorstellen, die ich selbst über den Fidura Fonds geschrieben habe. Im ersten geht es nochmals um die Konzeption des Fonds sowie das erste Investment. Im zweiten Artikel findest Du den Bericht über das zweite Investment des Fonds:

Du siehst: Durchaus zwei Investments, die sich sehen lassen können. Und die Rendite auf das Kapital bestimmt sich nicht nur durch eine Mindestverzinsung (übrigens weit über 16-18% p.a. …), sondern auch durch eine Gewinnbeteiligung beim Exit. Kurz ein Blick auf die mögliche Entwicklung des Fonds (Option ohne Absicherung):

Fidura Rendite Plus Ethik Fonds Beispielrechnung

Bald wird der Fonds sein drittes Investment ankündigen, für das eine ausführliche Due Diligence (Prüfung des Unternehmens) bereits abgeschlossen ist. Und der Fonds ist nur noch bis zum Jahresende 2008 geöffnet. Falls ich Dich mit den Zahlen und Fakten überzeugen konnte, kannst Du mit dem Formular unten meinen Berater kontaktieren. Er wird dann sicherstellen, dass Dir am Ende der Laufzeit ebenso viel Geld zufließt wie mir :)

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Neues Investment meines Fidura Rendite Plus Ethik Fonds

geschrieben am 14.12.2007; 7 Kommentare

Ich habe ja bereits vor einiger Zeit schon angekündigt, dass mein Private Equity Fonds “FIDURA Rendite Plus Ethik” eine neue Beteiligung ankündigen wird. Nun ist es soweit.

Als treuer Leser weißt Du, dass ich mit diesem Fonds ein sehr langfristiges Commitment in einer Höhe von 19.500 Euro eingegangen bin. Von den 19.500 habe ich bereits 3.360 Euro einzahlt, den Rest erbringe ich durch 162 Sparraten à 100 Euro monatlich. Studien zeigen, dass Private Equity zwischen 16% und 18% p.a. gebracht hat, Aktien im Durchschnitt 12%. Kritisch ist aber immer die Auswahl der Zielunternehmen, über die letztendlich das Fondsmanagement entscheidet. Deswegen habe ich sehr darauf geschaut, wie die ersten Investments aussehen.

Nach der WEBFactory im Frühjahr diesen Jahres folgt nun als zweites Investment SensorDynamics. Gemäß der Pressemitteilung vom 11. Dezember handelt es sich dabei um ein sehr wachstumsstarkes, technologisch führendes Unternehmen im Bereich der Mikro-Sensorik. Das kann ich auch mit meinem gesunden Menschenverstand nachvollziehen. Erstaunlich fand ich auch, dass es der Fonds durch seinen Initiator Klaus Ragotzky anscheinend schafft, mit den relativ großen Playern der Private Equity Branche mitzuspielen. Denn mit SensorDynamics ist mein Fonds u.a. gleichgestellt mit Global Equity Partners, Siemens Venture Capital oder Pontis Venture Partners. Auch die Anzahl der Private Equity Fonds, die sich um dieses Investment tummeln, verheißen eine gute Entwicklung von SensorDynamics und hoffentlich eine Vervielfachung des Investments, dass durch den Fidura Rendite Plus Ethik Fonds getätigt wurde. Hier ein kurzer Infofilm zu SensorDynamics:

Mit dem Fonds habe ich wahrscheinlich eine sehr gute Wahl getroffen und ich kann in der Zukunft mit hübschen Renditen rechnen. Es ist also nicht unrealistisch, dass ich bei Ablauf des Fonds das fünffache von meiner Investition wiedersehe, also ca. 100.000 Euro. Der Fonds kann übrigens noch gezeichnet werden, wird aber bald geschlossen.
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Gedanken zu Private Equity

geschrieben am 11.03.2007; 0 Kommentare

Seit Juni 2006 bin ich an dem FIDURA Rendite Plus Ethik Fonds als Kommanditist beteiligt. Dabei handelt sich um eine GmbH & Co. KG mit einem Zielkapital von 50 Millionen Euro und mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Der Fonds investiert direkt in mittelständische innovative Unternehmen im deutschsprachigen Raum (vor allem in Deutschland) und ausgewählten Märkten Osteropas.

Ich bin mit 20.000 Euro beteiligt. Der Vorteil ist, dass ich diese 20.000 Euro ratierlich anspare- man kann dem Fonds also auch im Rahmen eines Sparplans beitreten. So muss ich nicht alle meine Gelder auf einmal investieren und gleichzeitig unterliegt der Fonds nicht einem Anlagedruck. Gleichzeitig können sich Anleger auch für die 100%ige Absicherung des Kapitals entscheiden, genauso wie ich es getan habe. Hinter der Absicherung steckt eine britische Lebensversicherung, die garantiert, dass zum Ende der Laufzeit mindestens die nominalen Einzahlungen wieder ausgezahlt werden.

Mitte Februar erhielt ich den ersten Anlegerbrief. Es ist eine Investition getätigt worden in die WEBfactory GmbH. Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern webbasierter Automatisierungssoftware für den Maschinen- und Anlagenbau. Ich konnte das Investment nicht beurteilen und bat die Geschäftsleitung des Fonds um weitere Informationen. Alle Fragen habe ich umfangreich beantwortet bekommen.

Der Fonds steht jetzt vor dem zweiten Investment, hierzu habe ich im Voraus noch keine Informationen aus Vertraulichkeitsgründen bekommen. Ich bin gespannt, um welches Unternehmen es sich handeln wird. Auf jeden Fall habe ich vor, die nächste Anlegerversammlung zu besuchen, wo sich die Zielunternehmen auch präsentieren müssen.

Eine andere Sache ist die Bewertung des Beteiligungsportfolios. Bei Investmentfonds, die in börsennotierte Unternehmen investieren, errechnet sich der Wert der Beteiligung unmittelbar aus dem Wert der Aktien der Zielunternehmen. Bei Private Equity ist es anders. Die Beteiligungsdauer beträgt 3 bis 9 Jahre. Während dieser Zeitspanne kann man das Unternehmen eigentlich nur mit dem Kaufpreis bilanzieren. Erst bei einem Exit, also dem Verkauf der Unternehmensanteile, wird bei einer GmbH ersichtlich, wie groß die Wertsteigerung war. Deswegen bleibt mir nichts anderes übrig, als in meinem Portfolio den Wert des Fonds mit der Summe meiner Einzahlungen anzusetzen (0%), bis die Unternehmen verkauft werden.

Viele Studien haben gezeigt, dass Aktien im Durchschnitt 12% Rendite p.a. gebracht haben, Private Equity hingegen 16-18%. Das ist verlockend und aus dem Grund habe ich den Fonds auch gezeichnet. Natürlich hoffe ich, dass 16-18% übertroffen werden, denn bei Private Equity ist mehr drin. Aber ich rechne konservativ und hoffe positiv überrascht zu werden. In 20 Jahren weiß ich mehr, stay tuned…
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