Zinsspekulation und Immobilienfinanzierung

geschrieben am 15.06.2008; 4 Kommentare

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Wer hätte zu Beginn des Jahres gedacht, dass die Zinsen tendenziell eher steigen. Große Wirtschaftszeitungen haben behauptet, dass die EZB sich nach den drastischen Zinsschritten in den USA Zinssenkungen nicht entziehen kann. Genau darauf habe ich auch bei der Finanzierung der Immobilie 2 spekuliert. Ich wollte die Finanzierung so weit wie möglich hinausschieben, um mögliche Zinssenkungen noch mitnehmen zu können.

Was habe ich gemacht? Bei weiterlesen…

Notartermin für Kaufvertrag

geschrieben am 17.04.2008; 1 Kommentar

Eigentlich sollte man vor jedem Immobilienkauf eine Bank für die Finanzierung gefunden haben, bevor man zum Notar geht und brav den Schritt der Auflassung gemäß §925 BGB durch den Notar beurkunden lässt. Das gilt im Übrigen auch für Zwangsversteigerungen.

In meinem Fall ist es etwas anders gelaufen. Dem Vertreter des Bauträgers habe ich nur Vermögensnachweise über ca. 45.000 Euro und Gehaltsnachweise übergeben müssen, um auch ohne eine gesicherte Finanzierung den Kaufvertrag unterzeichnen zu können. Jetzt tragen also meine Anlege- und Sparbemühungen langsam Früchte und erweitern meinen Spielraum deutlich. Hätte ich vor zwei Jahren dieselbe Wohnung kaufen wollen, wäre diese unkomplizierte Art der Abwicklung wahrscheinlich nicht möglich gewesen. "Money makes the world go round" und deswegen macht es Sinn, zu verzichten, zu sparen und anzulegen. weiterlesen…

2. Immobilie: Business Appartment

geschrieben am 16.04.2008; 12 Kommentare

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"Buy one property a year"- dieser Satz hallt permanent in meinem Kopf. Er stammt aus meinem Hörbuchfavorit "Success Mastery Academy" von Brian Tracy (siehe Beitrag Top 10 Finanzhörbucher) und ist mir mittlerweile durch wiederholtes Hören sehr präsent. Auch in meinen Zielen für 2008 habe ich für dieses Jahr eine weitere Immobilie eingeplant:

"Ich habe eine weitere Immobilie erworben: Es hat sich in 2007 gezeigt, dass ich über Zwangsversteigerungen durchaus preiswert an Objekte komme, die ich zu 100% finanzieren kann und die kräftige Überschüsse bringen. Ein weiteres Objekt habe ich 2008 erworben. Die Immobilie ist diesmal größer (zwei Zimmer) und bringt mir dadurch auch höhere Mieteinnahmen. Der Verkehrwert ist 120.000 Euro, bezahlt habe ich nur 40.000 Euro. Meine stille Reserven (Differenz zwischen Verkehrswert und Kaufpreis; zu realisieren bei Verkauf) haben sich auf 100.000 Euro erhöht."

Genau dieses Ziel habe ich auch ernsthaft verfolgt, musste aber dabei feststellen, anscheinend letztes Jahr mit der Versteigerung sehr viel Glück gehabt zu haben. Ich habe mehrere Termine besucht und sogar meinen räumlichen Wirkungskreis auf umliegende Großstädte erweitert, Geld für Fahrten in die Hand genommen, Urlaubstage geopfert… Das Ergebnis war ernüchternd. Hier eine kurze Zusammenfassung der letzten Versteigerung am Freitag, 11. April 2008: geschätzter Verkehrswert 43.500 Euro, eingetragene Grundschuld 131.000 Euro (!), 7/10-Grenze in einem letzten Termin nicht erreicht, 30 Bieter (!), Baujahr von 1900, Zuschlag ca. 10% unter geschätztem Verkehrwert. Auch in allen anderen Zwangsversteigerungen gingen die Immobilien 10-15% unter geschätztem Verkehrwert weg. Nichts für mich. Nach diesem Frust musste ich eine Abweichung von meinem oben formuliertem Ziel in Kauf nehmen.

Der Vorteil dieser "Immobiliensuchaktion" war, dass ich auf allen relevanten Immobilienportalen eine Suche mit Benachrichtigung eingerichtet hatte, die mich rechtzeitig über ein Objekt informierte, das ich direkt nach der erfolglosen Zwangsversteigerung besichtigt habe. Es weiterlesen…