Jeder braucht mal eine Auszeit, um die Batterien wieder aufzutanken und um Abstand zu gewinnen. Diese Erholungsphasen habe ich bisher immer vernachlässigt. In allen Angestelltenverhältnissen kam immer etwas dazwischen: Ein Projekt, Deadlines, die Meinung eines Vorgesetzten, etc. Und wenn ich Urlaub hatte, dann aber bitte mit Email-Verfügbarkeit und Handy. Der Luxus meines Stands als Arbeitsloser: mit freiem Kopf und ohne Handy und Email einfach weg! Natürlich musste ich den Urlaub vom Arbeitsamt genehmigen lassen, aber angesichts der vorliegenden Vertragsangebote und der Erklärung, dass ich am 01.02. wieder anfange, war das kein Problem.
Aufgrund meines langen Aufenthalts in Indien im Rahmen eines Outsourcingprojekts sollte es wieder Asien werden, und zwar aufgrund der vielen Empfehlungen Thailand. Ein Traumland…
Die ganze Zeit habe ich am Strand bei tropischen 30 Grad meine Zeit mit Kitesurfen, im Sonnenstuhl liegen und Essen in Fischrestaurants zugebracht. Die Leute sind alle sehr herzlich und selbst wenn Du manchmal beschissen wirst, gönnst Du den Leuten die Extrapfennige durch Touristen-Wucherpreise. Um zu veranschaulichen, wie günstig dort alles ist, hier ein paar Beispiele:
- 20-40 Cent: Melone, Ananas, junge Kokosnuß, kleine Snacks am Strassenrand und Getränke (Bier, Erfrischungsgetränke)
- 50 Cent: ein Liter Benzin
- 60 Cent – 1 Euro:Â einfaches Gericht in heimischen Restaurants
- 1 Euro – 10 Euro: Vom einfachen Fischgericht über Garnelen bis zum Hummer
- 15 Euro: 150Â km Taxi
- 3 Euro – 30 Euro: Unterkunft pro Nacht von “einfach” bis “fancy”. In Bangkok habe ich leider die 3-Euro-Unterkunft selbst testen müssen, die wirklich aussieht wie im Film “The Beach”…
Natürlich gibt es auch Touristenlocations, in denen alles zu deutschen Preisen angeboten wird, aber die Beispiele oben sind ein guter Durchschnitt. Ganz im Sinne von Friedmans Die Welt ist flach macht es auch Sinn, die folgenden Leistungen und Produkte aus Asien zu weiterlesen…


