|
geschrieben am 22.12.2009; 3 Kommentare
|
Es gibt ja viele Möglichkeiten, sein netto-Einkommen zu erhöhen, beispielsweise aus der Kirche autreten, auf der Lohnsteuerkarte einen Freibetrag eintragen lassen, seine Versicherungen checken, alle bestehenden Zahlungsverpflichtungen (Handy, TV, Internet, Fitnessstudio, Vereinsbeiträge, Abos etc.) überprüfen… trotzdem ist es angenehm, wenn sich die “Rahmenbedingungen” ohne eigenes Zutun zum persönlichen Vorteil verändern. Ich bin überrascht, dass ich als kinderloser Single nächstes Jahr rund 1.200,- EUR mehr netto erhalten soll. Einen entsprechenden Rechner gibts u.a. auf focus.de. Da ich auch mit meinem bisherigen netto-Lohn ganz gut zu recht komme, erhöhe ich meinen Dauersparauftrag gleich mal um die 100,-. Diese Sparleistung verzinst bringt uns alle wieder ein paar Tage oder Monate früher zum Millionenziel :-)
Wie siehts bei Euch aus? Was macht Ihr mit dem höheren netto? Oder habt Ihr andere Lösungen zu mehr netto in 2010?
|
|
|
|
geschrieben am 21.06.2009; 0 Kommentare
|
Ja, mich gibt es sogar noch. Weder mit dem Flugzeug abgestürzt noch sonst etwas. Danke für die vielen Kommentare in der Zwischenzeit- gerade die Kritik hinsichtlich der Beitragshäufigkeit habe ich zwar wahrgenommen, aber an Zeit für einen neuen Beitrag hat es gefehlt. Den letzten Artikel habe ich am 22.03. geschrieben, also fast vor einem Monat. Ein Update ist fällig!
In der Welt um uns herum ist in der Zwischenzeit einiges passiert. Die Finanzkrise hat zwar an der Börse nachgelassen, aber im realen Leben greift sie jetzt erst um sich. Im Bekannten-, Freundes- und Kollegenkreis gibt es mittlerweile zahlreiche Beispiele für Kurzarbeit und Entlassungen. In der Presse kann man täglich über neue Insolvenzen lesen. Jetzt bin ich ehrlich gesagt einigermaßen froh, dass der letzte Arbeitgeber uns quasi ganz zu Beginn der Finanzkrise weggekürzt hat, nämlich direkt nach der Lehman Brothers-Pleite im September (siehe Beitrag “Wie die Finanzkrise zu einer Kündigung führte“). Nach einem Monat Arbeitslosigkeit sitze ich nun beim neuen Arbeitgeber mit der Mission “Einsparungen holen” fest im Sattel.
Aber das Thema Einsparungen war -wie Du Dir sicherlich denken kannst- seit dem Einstieg am 01.02. ein sehr gefragtes Thema, das so viel Zeit und Arbeitsleistung eingefordert hatte, dass gar keine Zeit mehr blieb. Auch nicht für den Blog. Hinzu kam noch der zunächst temporär geplante Ortswechsel. Erst Mitte letzter Woche hat sich die Arbeitslast etwas entspannt und ich nutze die Zeit, um wieder “Back on Track” zu kommen. Gar nicht so leicht.
Updates gibt es in vielen Bereichen, die ich an dieser Stelle nur kurz zusammenfasse:
- Nettowert: Es geht langsamer vorwärts. Obwohl in der Monatsmitte schwierig zu bestimmen, liegt er bei ca. 73.000 Euro.
- Temporärer Ortswechsel: Leider ist aus dem temporären Ortswechsel ein Aufenthalt auf unbestimmte Zeit geworden. Das zieht eine dauerhafte Vermietung der Immobilie 2 nach sich. Da auch noch eine Frage zum Stand der Vermietung kam, werde ich dazu einen gesonderten Beitrag schreiben, in dem ich auch die bisher entstandenen Einnahmen und Ausgaben gegenüber stelle.
- Immobilie 3: Auch hier ist aufgrund des Standortwechsels keine Eigennutzung mehr möglich, daher bin ich momentan schon in der Planungsphase für eine Vermietung ab September/Oktober. Auch dazu gesondert mehr.
- Steuererklärung: Gerade noch rechtzeitig zur Deadline am 31. Mai abgegeben…
- Ausgaben: So gut ich die Ausgaben in den Griff zu bekommen schien, so sehr hat sich die Situation verändert. Eine völlig veränderte, vor allem mobile Lebenssituation bedingt höhere Ausgaben. Darüber hinaus fallen jetzt im kleinerem Rahmen Basisanschaffungskosten (Einrichtung) an, damit der Aufenthalt auf “unbestimmte Zeit” etwas erträglicher wird.
- Gehaltsentwicklung: Wie bereits angekündigt ist das Fixgehalt gleich geblieben, aber der Bonusanteil ist weitaus geringer. Außerdem wird er jährlich und nicht unterjährig gezahlt. Und in Finanzkrisen-Zeiten ist diese Zahlung leider nicht so sicher… Insgesamt also finanziell eine eher unbefriedigende Situation. Wenn ich aber sehe, wie auch der Rest des Ex-Arbeitgebers von den Auswirkungen der Finanzkrise quasi “in der Luft” zerissen wird, befinde ich mich in einer akzeptablen Situation.
- Kurzarbeit: Nein, mich hat es noch nicht getroffen, aber andere mir gleich gestellte Berater schon. Kurzarbeit wird nämlich sofort umgesetzt, wenn ein Mitglied des Beratervolks keinen Einsatz bzw. kein Projekt mehr hat. Sollte Kurzarbeit eintreten, verbessert sich u.U. das Verhältnis von eingesetzter Zeit zu verdientem Geld, aber insgesamt sinkt das Gehalt auf 85% ab. Damit werde ich mich aber erst auseinander setzen, wenn der unwahrscheinliche Fall eingetreten ist.
Soviel als Zusammenfassung. Einzelartikel folgen.
|
|
|
|
geschrieben am 26.06.2008; 0 Kommentare
|
Am 13.02.2008 habe ich meine Steuererklärung eingereicht (siehe Beitrag Steuererklärung 2007). Und nun -endlich- nach 4,5 Monaten habe ich meinen Steuerbescheid am 26.06.2008 erhalten. Die Steuerrückerstattung betrug 1.656,35 Euro, also nur 18 Euro weniger als prognostiziert.
Allerdings hat diesmal alles etwas länger gedauert. Grund war die Prüfung der im November erworbenen Immobilie. Eine interne Abteilung der Finanzbehörde hat sich auf Nachfrage über 8 Wochen mit der Prüfung des Anteils des Grund und Bodens an den Anschaffungskosten befasst. Das ist grundsätzlich schon wichtig, da die Bemessungsgrundlage für die 2% jährliche Abschreibung nur auf Grundlage des Gebäudewerts vorgenommen werden darf.
Falls Du eine Immobilie für Fremdvermietung erworben hast, beschreibe ich Dir hier die Berechnung der Bemessungsgrundlage weiterlesen…
|
|
|
|
geschrieben am 22.04.2008; 11 Kommentare
|
Du weißt ja, ich bin immer bemüht, Steuern zu sparen. Leider macht es der deutsche Staat einem nicht leicht bei einer Abgabenquote von ca. 50%. Das soll nicht heißen, dass ich berechtigt finde, was Zumwinkel in Liechtenstein versucht hat. Aber wenn uns vom Staat so viel Geld weggenommen wird, hat jeder Bürger das Recht, Steuern zu sparen wo er nur kann.
Im Zusammenhang mit meiner letzten Steuererklärung bin ich natürlich nochmal alle denkbaren Optionen durchgegangen, um Sparmöglichkeiten ausfindig zu machen. Dabei ist mir nochmal aufgefallen, dass es nur eine Steuer gibt, die Du legal “hinterziehen” kannst: die Kirchensteuer. Wenn Du also noch in der Kirche bist, aber Dich nicht mehr mit ihr identifizieren kannst, dann weiterlesen…
|
|
|
|
|
|
|
|