2.412 Euro Lohnsteuerermässigung anerkannt

geschrieben am 05.03.2008; 2 Kommentare

In einer meiner letzten Beiträge (Zieh’ Deine Steuererklärung vor!) habe ich versucht, mir einen Freibetrag von 3.332 Euro auf der Lohnsteuerkarte eintragen zu lassen. Ca. eine Woche später kam das Ergebnis zurück: 2.412 Euro wurden anerkannt. Das sind auf die restlichen Monate von 2008 verteilt 242 Euro Steuererleichterung pro Monat bzw. 101,64 Euro mehr Netto. Geld, dass normalerweise bis zur Steuererklärung in den Kassen des Staates geschlummert hätte oder sogar gleich wieder ausgegeben worden wäre, kann ich jetzt sinnvoll investieren. Der einzige Nachteil ist, dass ich bei Abgabe meiner Steuererklärung wahrscheinlich nichts mehr vom Staat zurückgezahlt bekomme.

Falls Du also mehr Liquidität brauchst, mache von einer Lohnsteuerermässigung Gebrauch!

Zieh’ Deine Steuererklärung vor!

geschrieben am 17.02.2008; 1 Kommentar

Wenn Du weißt, dass Du bei der Steuererklärung 2008 bestimmte Abzüge ganz sicher hast (Werbungskosten, etc.) solltest Du jetzt die Steuererklärung schon “vorziehen”, in dem Du Dir einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen lässt. Der Vorteil ist, dass Du im Jahr 2008 weniger Lohnsteuer zahlst und damit mehr Liquidität hast. Es vielleicht nicht viel, aber Du kannst mit dem Geld arbeiten. Und weiterlesen…

Steuererklärung 2007 (Prognose: +1.674 Euro)

geschrieben am 13.02.2008; 0 Kommentare

Dieses Jahr wollte ich mich eigentlich schon in den Weihnachtstagen um die Steuererklärung kümmern, um sie so früh wie möglich beim Finanzamt einreichen zu können. Der Vorteil ist dann, dass Du Dein Geld sehr schnell zurück bekommst, da die Finanzämter im Januar noch nicht sonderlich viel zu tun haben. Aufgrund der lückenhaften unterjährigen Vorbereitung habe ich die Unterlagen aber erst heute einreichen können. Erwartete Steuererstattung: 1.674 Euro.

Nach wie vor gelten für Dich meine Tips der Steuererklärung des letzten Jahres. Es ist immer noch meine Auffassung, dass Du Deine Steuern nicht an einen Steuerberater delegieren solltest, sondern Dich einmal ernsthaft damit auseinander setzt. Am hilfreichsten ist wohl die Lektüre des Konz. So lernst Du alle Möglichkeiten kennen und kannst entsprechende Vorbereitungen treffen (Belege sammeln, etc.). Diese Kenntnisse haben mir im letzten Jahr 2.736,39 Euro gebracht und werden mir dieses Jahr 1.674 Euro bringen. Ein wirklich guter Stundenlohn für die Steuererklärung!

Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr die Anlage V für Vermietung und Verpachtung. Hier sind insbesondere folgende Punkte vorteilhaft:

  • Jährliche Abschreibungen in Höhe von 2%der Anschaffungskosten (Anschaffungskosten = Kaufpreis 15.000 € + Grunderwerbsteuer 525 € + Notar 119 €)
  • Schuldzinsenabzug bei Fremdvermietung (für 2008 ca. 732 Euro)
  • Betriebskosten (70 Euro mtl.)
  • Kosten für nicht zustande gekommene Käufe (= Gutachten für Zwangsversteigerungen)

Natürlich bringt die Immobilie nach den Abschreibungen noch immer einen positiven Überschuss. Aber weiterlesen…

Update Zwangsversteigerung und Grundsteuer

geschrieben am 25.01.2008; 3 Kommentare

Zwischendurch mal wieder ein kleines Update zum Immobilienerwerb. Die Bank hat akzeptiert, vor der Eintragung als Eigentümer ins Grundbuch das Darlehen auszuzahlen. Die Übersendung einer “vollstreckbaren Ausfertigung” der Grundschuldbestellungsurkunde durch den Notar hat also ausgereicht. Die verbleibenden 10.774,90 Euro sind demnach rechtzeitig zum Verteilungstermin am 06. Februar an die Gerichtskasse überwiesen worden. Nach Eintragung als Eigentümer bekomme ich die verbleibenden 4.225,10 Euro des Darlehens auf mein Konto überwiesen, die ich ja zum Zwangsversteigerungstermin als Sicherheitsleistung ans Gericht überwiesen hatte.

Nach Zahlung der Grunderwerbsteuer Ende Dezember kommen jetzt die ersten laufenden Kosten auf mich zu. Die erste Aufforderung kam für die Zahlung der Grundsteuer. Da in Deutschland alles besteuert wird, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird eben auch der Besitz von Immobilien besteuert. Die Berechnung weiterlesen…