Der Crash? Und eine Krisenstrategie

geschrieben am 21.01.2008; 6 Kommentare

Mich beschleicht am heutigen Tag das Gefühl, dass es mit der Hausse so langsam vorbei ist. Nur am 11. September gab es zuletzt höhere Verluste im DAX als die aktuellen 6,70 Prozent (!). Ich sprach schon eine ganze Weile von Umschichtung in sichere Anleihen und habe auch physische Gold-Investments in kleinerem Rahmen getätigt. Aber auf ein endgültiges Zeichen für eine größere Baisse habe ich weiterhin gewartet.

Jetzt wird es mir aber ein bißchen zu gefährlich und ich muss von einer Baisse ausgehen. Enttäuschend finde ich nur, dass wir die Höchststände vom Jahr 2000 im DAX nicht wesentlich überschreiten konnten. Stattdessen konnten sich aber z.B. die Emerging Markets oder bestimmte Branchen wie z.B. Solar seitdem vervielfachen. Es müssen ja nicht alle Märkte ihre historischen Höchststände in einer Hausse überschreiten.

So nach und nach reduziert sich mein Aktienbestand durch die Stoppkurse ganz von selbst. Heute wurde weiterlesen…

Zeichnung MPC Sachwert Rendite-Fonds Indien

geschrieben am 21.12.2007; 4 Kommentare

Die 100%-Finanzierung der Immobilie ist so gut wie in trockenen Tüchern und auf meinem Girokonto befindet sich ein nettes Sümmchen Geld, dass investiert werden wollte. Da das Börsenumfeld nicht besonders verlockend ist und die Bewertungen teilweise schwindelerregend hoch sind, habe ich mir ein börsenunabhängiges, renditestarkes Investment gesucht: den MPC Sachwert Rendite-Fonds Indien, der angeblich innerhalb von 2 Stunden am Montag bereits vollplaziert war.

Dazu eine kleine Geschichte: Ich selbst habe sechs Monate in Indien gelebt und gearbeitet. Dort habe ich die vollen Strassen gesehen, die vielen Kinder, den wirtschaftlichen Aufschwung und ich habe mit der neuen "Mittelschicht" zusammen gearbeitet. Meine Kollegen waren echte Raketen in IT-Spezialgebieten.

Da sie im Vergleich zu vielen anderen schon viel Geld hatten (zwischen 200 und 800 Euro Monatsgehalt) hatten die meisten auch freies Kapital. Viele hatten bei der ICICI-Bank ein Depot und haben nebenbei gezockt. Damals stand der Sensex-Index noch bei 8.000. Ich bin bei 10.000 aus meinem Spezialfonds ausgestiegen, weil ich dachte, das erstmal die Luft raus wäre. Jetzt steht der Index bei fast 20.000…

Wer nicht mit Aktien gezockt hat, konnte mit Immobilien den großen Reibach machen. Es gab Kollegen, die sich ein Haus am Stadtrand von Hyderabad (eine der großen IT-Metropolen) gekauft haben. Mieten ist bei den Indern sowieso nicht so angesagt. Ein Jahr später konnten Sie das Haus mit einem Gewinn von 100% (!) weiterverkaufen, da die Nachfrage so immens gestiegen ist. Ich erzähle hier keine Märchen, da es bei einem Kollegen tatsächlich so war. Meine Erkundigungen danach, ob es für Ausländer möglich sei, Immobilien zu erwerben, kamen leider zu einem negativen Ergebnis.

Seitdem ich nach meinem 6-monatigem Indienaufenthalt wieder zurückgekehrt bin, ging mir der Gedanke nach Immobilienerwerb in Indien nicht mehr aus dem Kopf. Ich habe stetig weiter recherchiert und habe ca. Mitte diesen Jahres geschlossene Fonds entdeckt, durch die man am wachsenden Emerging-Markets Immobilienmarkt investieren kann:

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Portfolio (30.11.2007)

geschrieben am 03.12.2007; 2 Kommentare

Nach Portfoliogewinnen im letzten Monat von 1.952,00 EUR ging es im November wieder abwärts. Es entstanden realisierte Verluste durch Veräußerung von Positionen von 362,17 Euro gegenüber dem Vormonat. Die restlichen Positionen gaben 742,94 Euro ab, insgesamt also ein Portfolioverlust von 1.105,11 Euro. Dennoch bleibt mir ein Gewinn von 846,89 Euro über die letzten acht Wochen.

Was mich zunehmend nervt ist dieses hin und her an den Aktienmärkten. Dieses Jahr war bis auf wenige Wochen am Jahresanfang ein totales Auf und Ab. Je nachdem, wie die Märkte sich entwickelt hatten, sahen die Börsennachrichten aus: Ging es runter gab es einen wirklich guten Grund, ging es rauf gab es auch einen guten Grund. Gerade weil ich die eine Million als Ziel vor Augen habe, ist es mir wichtig, Gegenmaßnahmen zu ergreifen um Verluste zu begrenzen. Aber im momentanen Marktumfeld habe ich keine Meinung mehr. Für mich rückt daher immer mehr die langfristige Perspektive in den Vordergrund (à la Warren Buffett), bei dem der Magen nicht mit Achterbahn fährt, sonden man Dellen einfach aussteht. Das spart Zeit und Nerven. Spekulationen lassen sich von mir nicht mehr so viele erwarten.

Jetzt zu den Transaktionen, die ich vornehmen musste, weil ich schnell viel Liquidität für die (fast) ersteigerte Wohnung brauchte. Obwohl im Vormonatsvergleich ein Verlust von 362,17 Euro durch diese Transaktionen entstanden sind, entstand ein Gesamtgewinn von etwa 10% über die Haltedauer:

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Neues Engagement in Thailand

geschrieben am 30.08.2007; 1 Kommentar

Nicht nur der nächste Urlaub geht nach Thailand, sondern jetzt auch mein Geld. Schon lange juckt es mich in den Fingern, in der Region zu investieren. Nach der jüngsten Korrektur habe ich endlich Taten folgen lassen, zumal ich ja beim Next-11 und dem REIT-Zertifikat ausgestoppt wurde und nun Geld übrig habe.

Thailand ist mit einem KGV von 11 eines der günstigsten Schwellenländer überhaupt und der preiswerteste asiatische Markt. Mark Mobius, der Asienexperte bei Franklin Templeton, zählt Thailand zu seinen absoluten Favoriten. Gucken wir uns mal den thailändischen SET an: weiterlesen…