Die Vorstellungskraft zum Einkommen

geschrieben am 28.09.2008; 9 Kommentare

Es tut doch immer wieder gut, mit Leuten zu sprechen, die größer denken als Du selbst. Heute ist wieder ein Abend gewesen, an dem ich mich in ein spannendes Gespräch mit jemandem stürzen konnte, in dem es um die Finanzen und um das Einkommen ging. Auch die höheren Einkommensschichten- sie erscheinen für jeden greifbar und realistisch.

Als ich vor vier Jahren das Studium der Wirtschaftsinformatik abgeschlossen hatte war ein Einstiegsgehalt von 45.000 Euro schon ein tolle Sache. Und im Vergleich zu anderen Kommilitonen in guter Deal. In den vier Jahren Berufserfahrung haben sich bei mir die folgenden gefühlten “Gehaltslevel” eingeprägt:

  1. Einstiegsgehalt: 40.000-50.000 Euro. Ich kenne auch viele, die zu einem Bruttolohn von 20.000 Euro arbeiten, aber viele von denen konnten ihr Gehalt auf das “Einstiegslevel” von 40.000 steigern, z.B. durch Weiterbildung und Jobwechsel.
  2. Gehalt als Experienced Hire nach einigen Jahren Berufserfahrung: 60.000-90.000 Euro
  3. Geschäftsführer eines kleinen bis mittleren Unternehmens/Partner in einem großen Unternehmen: ca. 150.000 Euro

Hättest Du mich damals als Uniabsolvent nach möglichen Gehältern gefragt, konnte ich mir keineswegs das Ende der Gehaltsstufe 2 oder sogar die Gehaltsstufe 3 vorstellen. Warum nicht? Weil mein Denken dafür zu klein war.

Heute habe ich wieder mit jemandem gesprochen, der ein anderes “Feeling” dieser Stufen hat. Es beginnt bei ca. 60.000 Euro als absolutes Einstiegsminimun und geht als Experienced Hire bis in die Höhen von weiterlesen…

Kleiner Zwischenbericht

geschrieben am 10.08.2008; 23 Kommentare

Gerade in Zeiten, in denen es sehr ruhig auf diesem Blog ist, passiert eine Menge. Den Monatsabschluss vom Juli habe ich komplett versäumt, da so viel zu tun war. Der nächste folgt Ende diesen Monats. Ich möchte aber kurz einen Zwischenbericht liefern über die Dinge, die in den letzten Wochen passiert sind.

Thema Nr. 1: Umzug in zunächst eigengenutzte Immobilie 2. Einmalig waren mit dem Umzug natürlich hohe Kosten verbunden, die sich aber im Laufe der Zeit durch eine “Mietersparnis” von ca. 200 Euro bzw. 33% rechnen werden. Anschaffung von Ausstattung wie z.B. Küche lässt sich mit Beginn der Vermietung steuerlich als bewegliches Wirtschaftsgut absetzen, deswegen aktiviere ich diese Aufwendungen zunächst, um sie in Zukunft durch Abschreibungen steuerlich geltend zu machen. Die Infrastruktur ist so gut, dass ich auch hier Einsparungen erwarte, wie z.B. durch den 100m weiter gelegenen Penny-Markt :) Im Übrigen hat sich das Lebensgefühl deutlich verbessert, da die Nachbarschaft jetzt deutlich jünger ist, vielbeschäftigt ist und überwiegend aus dem Investmentbanking stammt.

Thema Nr. 2: Immobilie 3. Dazu bald mehr. Ich kann nur soviel sagen, dass das für 2008 gesetzte Ziel weiterlesen…

Seminare für Privatanleger 2008

geschrieben am 10.01.2008; 3 Kommentare

“Attend every seminar you can find”- das ist der Slogan, den wir von Brian Tracy in der
Success Mastery Academy
immer wieder hören. Auch ich glaube, dass Weiterbildung eine der Investitionen mit dem höchsten ROI ist, deswegen liste ich an dieser Stelle mal ein paar interessante Seminarquellen aus dem Bereich Finanzen für das Jahr 2008.

Hier gibt es eine ganze Menge Anbieter, von denen ich mal meine ganz persönliche Selektion vorstellen möchte:

Börsen

Die Seminare, die ich im letzten Jahr besucht habe (Technische Analyse, Vermögensverwaltung, Portfoliomanagement), wurden von der Deutschen Börse organisiert (www.deutsche-boerse.com/seminare). Auch dieses Jahr organisiert die Deutsche Börse Seminare in verschiedenen Städten. Neu im Angebot und sehr interessant ist der Strategie-Block. Auch die anderen Börsen bieten Seminare an, z.B. die Börse Stuttgart, München oder die Eurex.

Online-Broker

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Erfolg & Leidenschaft

geschrieben am 31.10.2007; 5 Kommentare

Bevor ich morgen früh wieder meinen Monatsabschluss aufstelle, schicke ich Dir noch einen Kommentar zu meinen Ausgaben vorab. Die erhöhen sich nämlich konstant ab diesem Monat um 230 Euro im Monat, und zwar über einen Zeitraum der nächsten 12 Monate. Was steckt dahinter?

Es geht um Weiterbildung. Ja, ich habe in Kauf genommen, über die nächsten 12 Monate 29 Samstage à 8 Stunden einer Weiterbildung nachzugehen, die dazu dient, mich meiner eigentlichen Leidenschaft näher zu bringen. Im Berufsleben ist es oft so, dass Du in Anbetracht einer guten Position oder eines konkurrenzlos guten Gehalts eine Richtung einschlägst, die oft nicht Deiner eigenen Leidenschaft entspricht. Um aber wirklich viel erreichen zu können, muss man sich für die Dinge begeistern können, die man tut. Du musst alles zu Deinem Thema aufsaugen, andere davon überzeugen- nur dann kannst Du wirklich erfolgreich sein. Und das tust Du nicht, wenn Deine Arbeit nicht Deiner Leidenschaft entspricht. Denn sonst bist Du nur halbherzig bei der Sache. Insbesondere im Hinblick auf die Selbständigkeit (die ich ja auch anstrebe) ist es wichtig, der eigenen Leidenschaft nachzugehen, sonst gibt man vielleicht zu früh auf.

Ich stand mal an einem Punkt, an dem ich mich selbst darauf besinnen musste, was ich eigentlich wirklich will und was meiner Leidenschaft entspricht. Wenn man Älter wird, vergisst man das schnell. Und zum Rückbesinnen darauf hat mir besonders das Hörbuch Finding Your Passion von Cheryl Richardson geholfen. Meist handelt es sich um eine Sache, die man aus reinem Interesse schon vor dem 16 Lebensjahr als Freizeitbeschäftigung gemacht hat…

Du weißt, ich achte sehr auf meine Ausgaben und dementsprechend habe ich auch lange über diese "Investition" nachgedacht. Zum Glück lassen sich Weiterbildungskosten zu 100 Prozent als "Aufwendungen für berufliche Fortbildungen" absetzen, wodurch sich folgender Nettoaufwand ergibt (Steuertipps entnommen aus dem Konz):

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